Fiebrige Zeiten

26. Juli – 13 August 2013 – Unsere wie wir finden wohlverdienten Ferien auf Koh Samui haben im Krankenhaus begonnen und auch dort geendet. Da Johan schon seit längerem einen unangenehmen Hautausschlag am Oberkörper mit sich rumschleppte, wurde es nun höchste Zeit, einen Arzt aufzusuchen. Uns wurde das Bangkok Samui Krankenhaus empfohlen und praktischerweise lag dies auf unserem Weg in Richtung Lamai. Innerhalb von 30 Minuten hatte Johan einen Termin bei einem Internisten, da der Hautarzt leider im Urlaub war. Johan bekam dann Tabletten gegen die Allergie sowie eine stinkende Lotion, die er sich zweimal täglich auf die betroffenen Stellen aufschmieren musste. Sonnenallergie also, hatten wir uns schon gedacht. Der Hautarzt hat diese Diagnose dann eine Woche später nochmals bestätigt.

Noch am selben Nachmittag haben wir Sonia und ihre Freundin getroffen und einen schönen Nachmittag und fast den ganzen nächsten Morgen quatschenderweise verbracht. Am nächsten Morgen haben wir uns dann verabschiedet und den Rest des Tages am Pool und am Strand gefaulenzt. Ich hatte mich für eine Fastenkur enschieden, die hier viele gemacht haben, da ich meinem Körper nach all dem schlechten Essen der letzten Wochen etwas Gutes tun wollte. Zusätzlich zur Trinkkur gabe es noch vier Yogastunden, vier Thai-Massagen, Meditation und Dampfsauna. Obwohl die Thai-Massagen ziemlich hart sind, hat mir das am meisten Spaß gemacht, Yoga war aber auch nicht schlecht. Ich bin nur leider nicht sehr beweglich und dehnbar, eher das Gegenteil, daher sind viele Yoga-Übungen reinste Tortur für mich.  Das Fasten war super hart für mich. Nur am ersten und sechsten Tag durfte ich drei Mahlzeiten zu mir nehmen, Obst, Salat und ein Gericht meiner Wahl. An den übrigen vier Tagen gab es Obstsalat zum Mittagessen und den Rest des Tages hieß es trinken, trinken, trinken, allerdings sehr leckere Frucht- und Gemüseshakes. Ich bin die ganzen sechs Tage vor Hunger fast eingegangen. Von Riesenportionen zu fast nichts mehr auf dem Teller war wohl etwas zu abrupt für meinen Magen, aber es war doch eine interessante Erfahrung anderen beim Essen der köstlichsten Gerichte zuzuschauen und selber stark zu bleiben und zu verzichten. Johan hat sich in der Zwischenzeit einer ganz anderen Diät unterzogen, da er den ganzen Tag hungrig war – wie übrigens immer – aß er zu jeder Mahlzeit zwei Gerichte und danach noch leckere Nachspeisen.

Lara, Sonia and the rest of the gang

Lara, Sonia und der Rest

View from our hotel

Vom Hotel aus gesehen

Fishermen

Fischer

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Busy Lamai at night

Viel Betrieb auf Lamais Straßen, auch am Abend

Yoga time

Yoga

Sogar sechs Tage Fasten nehmen ein Ende aber leider habe ich mich danach nicht wirklich gut gefühlt. Ich hatte keinen Appetit mehr und war extrem müde. Zunächst haben wir das auf das Fasten geschoben, da dies die einzig logische Erklärung für uns war.

In der Zwischenzeit ist eine andere Freundin mit ihrer Familie auf Koh Samui angekommen und wir haben sie in ihrem Hotel besucht. Einen weiteren schönen Nachmittag haben wir quatschenderweise verbracht. Sie haben uns auch die sehnlichst erwarteten Ersatzteile für unsere Räder mitgebracht, die uns unser Sponsor Idworx freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.  Da das Hotel nur ca. 15km entfernt war, sind wir dorthin geradelt, haben das aber schnell bereut, da die Straße so dermaßen hügelig ist, dass ich mich nach dem ersten steileren Berg fast übergeben hätte. Und das ohne Gepäck auf den Rädern! Wir sind diesen Teil der Strecke auch geradelt, als wir auf Koh Samui angekommen sind und jetzt ist mir schon klar, warum ich mein Fahrrad diesen Berg hochschieben musste.  Als wir dann am Spätnachmittag zurückgefahren sind, fühlte sich die Strecke ein bisschen einfacher an, war aber immer noch hart. Nach dem Abendessen bekam ich plötzlich Fieber und Schüttelfrost und mir wurde abwechselnd heiß und kalt. Blödes Fasten, dachte ich mir. Fast den ganzen nächsten Tag habe ich dann im Bett verbracht und das Fieber ging zum Glück wieder zurück. Aber leider nur für ein Paar Tage. Wir haben uns dann wieder mit Laetitia und Familie getroffen, dieses Mal in unserem Hotel. Und dann kam das Fieber wieder und zwar richtig. Ich bin den nächsten Tag wieder im Bett geblieben und das Fieber hat auch wieder nachgelassen. Aber nur, um nachts dann richtig zuzuschlagen. Ich hatte fast 40 Grad Fieber und wir dachten jetzt wird es wohl Zeit, dass ich auch zum Arzt gehe. Und das Resultat war wie erwartet Dengue Fieber. Ich habe dann drei ganze Tage im Krankenhaus und am Tropf verbracht und jeden Tag sagte mir die Ärztin voraus, was demnächst passieren wird: zunächst ging das Fieber weg und dann langsam die Gliederschmerzen. In der zweiten Nacht fing der Juckreiz an den Händen und Füßen an. Mein Appetit sollte erst drei Tage, nachdem ich das Krankenhaus verlassen hatte, wieder zurückkehren. Das Gute an der Krankheit ist, dass ich jetzt für sechs Monate immun gegen Dengue Fieber bin, außerdem schädigt das Virus weder Leber noch andere Organe wie das bei Malaria der Fall ist.

Laetitia & Co.

Laetitia & Co.

Our new mascot ;-)

Unser neues Maskottchen 😉

Pouring rain - we're in the rainy season

Strömender Regen – es ist Regenzeit

Selling bracelets at the hotel

Armbandverkauf im HotelMy nice room at the hospitalMein schönes Zimmer im Hotel 

Zurück im Hotel und auf dem Weg der vollständigen Erholung bin ich dann auch wieder mit Johan lange am Strand entlang gelaufen und wir haben im Meer und Pool gebadet. Johan hat sich auch sehr fleißig um unsere Räder gekümmert, sie geputzt, neue Ketten aufgezogen und jetzt sehen Rudi und Smokey wieder wie neu aus. Viel mehr haben wir nicht wirklich gemacht, da auf der Insel an sich sehr viel los ist und sie für unseren Geschmack etwas zu touristisch ist. Wir haben unser schönes Hotel direkt am Strand genossen und vor allem das gute Essen hier.

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Favorite mode of transportation

Lieblings-Transportart der Thais

Johan's favorite outside restaurant

Johan’s Lieblingsrestaurant außerhalb es Hotels…

...and his favorite beer.

…und sein Lieblingsbier.

On the market again

Mal wieder auf dem Markt

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Clean again!

Sauber!

Nach fast drei Wochen auf der Insel heißt es für uns jetzt wieder weiterziehen. Unsere Beine und Füße sind schon ganz kribbelig und wir freuen uns, unsere Reise in Richtung Malaysia fortzusetzen. Wir müssen auch weiter, weil unsere Visa am 20. August ablaufen und mit den thailändischen Behörden ist in diesen Dingen nicht zu spaßen.

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Drückt die Daumen, dass wir es schaffen, vor dem 20. August bis nach Malaysia zu radeln und uns nicht wieder so verzetteln wie auf dem Weg nach Koh Samui.

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Friday night fever

26 July – 13 August, 2013 – Our what we think well-deserved vacation on Koh Samui began in hospital and ended in hospital. As Johan had developed this skin rash all over his upper body it was high time to see a doctor. The Bangkok Samui hospital, the one everybody would recommend, was on our way to our hotel on the other side of the island so we stopped by and within 30 minutes Johan could see a doctor. As the dermatologist was on vacation he was helped by the internist and got a few pills against allergies as well as a stinking liquid to be put on his rash as the doctor thought it was a sun allergy, as we suspected as well. The dermatologist where Johan had a second appointment a week later confirmed this diagnosis.

That afternoon we met with Sonia and her girlfriend and had a lovely time chatting with them all afternoon and most of the following morning. The next morning we bid them farewell and relaxed by the pool and on the beach. I decided to detox and fast for six days, as everybody was doing it here and I felt a bit I needed to clean my body from all the junk food we ate the last months. The detox package came with four yoga sessions, four Thai massages, meditation and four times steam bath. I mostly enjoyed the massages to be honest but yoga was nice as well. I am just so stiff that a lot of exercises are really hard for me. Johan usually calls me ‘stieve hark’ if he sees me mounting my bike or trying to climb on something, our Dutch followers will understand! The fasting was very hard for me. On day one and six I was allowed to eat three meals of which one was a salad, one a fruit platter and one I could choose. For the remaining four days I only got a fruit platter for lunch, for the rest I was drinking many different and super healthy smoothies and shakes. I was hungry throughout. From eating enormous amounts of food to hardly anything was too much of a change for my stomach, but I thought it was an interesting experience to watch others eating the most delicious dishes while remaining strong and keeping to my hard diet.  Johan at the same time went on a quite different eating program, as he was as hungry as I all day he ate most of the times two main meals followed by yummy desserts.

Lara, Sonia and the rest of the gang

Lara, Sonia and the rest of the gang

View from our hotel

View from our hotel

Fishermen

Fishermen

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Busy Lamai at night

Busy Lamai at night

Yoga time

Yoga time

Even these six days came to an end but unfortunately I wasn’t feeling well. I somehow lost my appetite and felt really tired. We first blamed it on the detoxing as that was the only logic reason.

In the meantime another friend arrived with her family on Koh Samui and we visited her in her hotel and spent another really nice afternoon chatting away. They also brought a lot of desperately needed spare parts for our bikes which our sponsor Idworx kindly provided. We cycled there as it wasn’t too far away – only 15km – but almost instantly regretted it as the road was so extremely hilly, that we had to stop after the first tough climb as I almost had to throw up! And this without any luggage on the bikes. We cycled that part of the road when we arrived on the island as well and I now know why I had to push my bike up this nasty hill. We returned in the evening before dark, the road felt a little easier this direction, but it was still hard. Right after dinner I suddenly developed a high fever and I was trembling like hell and somehow went from being ice-cold to super-hot! Damn the detoxing, I thought to myself. I would stay most of the next day in bed and the fever went away, thankfully, but only until a few days later. Again, we met with Laetitia and her family, this time at our hotel, and spent another lovely afternoon with them when the fever returned. This time even higher. I once more would spend the following day in bed, the fever would go down again and I thought by now I am over it. But no, another night with almost 40 degrees fever and we decided I needed to see a doctor. And the diagnosis was as expected: Dengue fever. I spent three full days in hospital and on IV and every day the doctor would tell me what would happen next to my body and all happened exactly the way: first the fever wouldn’t return anymore, then the pain would slowly go away and then, the second night in hospital, the itching would start. My appetite would only return three days after I left hospital, also as predicted. The good news about Dengue fever is that I am now immune for the next six months and the fever does not damage the liver or any other organs as is the case with Malaria.

Laetitia & Co.

Laetitia & Co.

Our new mascot ;-)

Our new mascot 😉

Pouring rain - we're in the rainy season

Pouring rain – we’re in the rainy season

Selling bracelets at the hotel

Selling bracelets at the hotel

My nice room at the hospital

My nice room at the hospital

While recovering I also resumed my daily walks along the beach, swimming in the sea and the pool together with Johan. Johan worked hard on the bikes, cleaned them, replaced our old chains and fixed old tires so Rudi and Smokey look again as new. We didn’t really do much else as the island is far too busy and too touristic for us and we enjoyed the hotel and its fantastic location by the sea and the good food.

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Favorite mode of transportation

Favorite mode of transportation

Johan's favorite outside restaurant

Johan’s favorite outside restaurant…

...and his favorite beer.

…and his favorite beer.

On the market again

On the market again

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Clean again!

Clean again!

After almost three weeks on the island it is time for us to move on once more. We got itchy feet and legs by now, this time from looking forward to continuing our journey towards Malaysia. We also have to move on as we have a deadline to meet, our visas expire on August 20 and the Thai authorities are not amused by any kind of visa violation.

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So keep your fingers crossed that we’ll be able to enter Malaysia on our bikes before 20 August and don’t face the same hassle on the roads as we did when we wanted to reach Koh Samui.

Mal wieder ein Rennen gegen die Zeit

20. – 25. Juli  2013 – In Phetchaburi haben wir nicht nur unsere Pension genossen, wir fanden die kleine Stadt selbst auch sehr schön und unser Reiseführer hat nicht zu viel versprochen: die Stadt hat Tempel und Paläste wie Ayatthuya, Dschungel und Höhlen wie Kanchanaburi und außerdem liegt die Stadt in der Nähe der Küste, was keine der oben genannten bieten kann.  Wir hätten es hier noch eine Weile aushalten können, aber da wir uns mit meiner Freundin Sonia auf Koh Samui treffen wollten, mussten wir wohl oder übel weiterziehen. Eine fast unmögliche Mission, aber das hat sich erst später herausgestellt. In Phetchaburi haben wir den Phra Nakhon Khiri Historical Park auf einem kleinen Berg inmitten der Stadt besichtigt. Der Palast und die ihn umgebenden Tempel wurden 1859 für den König zur Erholung vom Stadtleben in Bangkok gebaut. Er vereint europäische und chinesische Stilrichtungen. Beinahe hätten wir den Palast doch nicht besichtigt, da der kleine steile Fußweg von unberechenbaren Affen gesäumt war. Überall waren Warnschilder wie ‘Affen füttern verboten’, ‘Affen nicht provozieren!’, ‘Vorsicht, Affen!’.  Und diese Monster waren wirklich überall und haben mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt, indem sie mir andauernd gefolgt und ziemlich nah an mich rangekommen sind.  Ich bin mir sicher, sie haben meine Angst gerochen. Das ging so weit, dass wir auf halbem Weg beschlossen haben umzudrehen. Aber einer der sehr netten Parkbediensteten hat gesehen, was passiert ist und hat uns auf seinem Moped und mit einer Schleuder bewaffnet bis nach oben begleitet. Zum Glück, da es sehr schade gewesen wäre, wenn wir den Palast und seine Tempel verpasst hätten. Interessanterweise haben sich die Affen für die Thais nicht im geringsten interessiert und auf dem Rückweg haben wir uns unauffällig an eine Thai Familie gehängt und sind hinter ihr nach unten gelaufen. Hat prima funktioniert!

A monster waiting for Baerbel to pass

Ein Monster wartet darauf, dass Bärbel vorbeiläuft

On top of the mountain

Aussicht vom Palast

A small temple next to the palace

Ein kleiner Tempel neben dem Palast

Dinner at the night market

Abendessen auf dem Nachtmarkt

Am nächsten Tag sind wir dann wieder weitergefahren und haben uns von den zwei ‘Ns’ verabschiedet. Den ganzen Morgen sind wir auf dem wunderschönen und ruhigen Küstenweg mit Fahrradweg geradelt, der hier ausnahmsweise nicht als Parkplatz genutzt wird. Mittagessen gab’s im super touristischen Cha-Am , wo wir leider auch wieder viele alte Männer mit jungen hübschen Thaifrauen gesehen haben.  Brrrrrrr! Am Nachmittag war’s dann weniger schön, wir mussten die meiste Zeit auf der drei- bis vierspurigen Schnellstraße 4 radeln, wo wir dann zu allem Unglück auch noch an einem schrecklichen Motorradunfall vorbeigefahren sind, den wir beide eine Weile nicht mehr vergessen konnten. Wir mussten kurz darauf sogar anhalten, weil wir beide ganz zittrig vom Schreck waren. Später am Nachmittag reichte uns ein Motorradfahrer je eine Flasche Wasser rüber und gegen 16 Uhr konnten wir die Schnellstraße endlich verlassen. Da die Übernachtungsmöglichkeiten hier an der Küste unser Budget deutlich sprengen, haben wir in einem Tempel gezeltet, gemeinsam mit anderen Thais, die auf einem Markt ihre Waren verkauft haben.

Goodbye Nisa and Nit

Tschüss Nisa und Nit

'Our' road for the morning

‘Unsere’ Straße am Morgen

Fisherman's house

Ein Fischerhaus

My t-shirt matches perfectly with the color of the boats ;-0

Mein T-Shirt ist perfekt auf die Farbe der Boote abgestimmt :-0

Mirror rice paddy

Spiegel im Reisfeld

Market view in front of the temple

Our bivouac at the temple

Unser Nachtlager im Tempel

Cooking for the market people

Kochen für die Marktbeschicker

Am frühen nächsten Morgen sind wir zunächst durch einen weiteren Nationalpark am Meer entlang geradelt, bis die Straße plötzlich aufhörte und wir auf einem Campingplatz standen! Super, das hätte uns ja auch mal jemand sagen können. Wir konnten es fast nicht glauben, da sowohl auf unserer Karte als auch auf Google Maps eine Straße eingezeichnet war, aber hier war weit und breit nichts zu finden. Also hieß es wie so oft in diesen Tagen umdrehen und zurückfahren.  Heute wird übrigens der Tag der Millionen Pausen, da wir mehr angehalten haben als gefahren sind, zumindest kam uns das so vor. Die erste Kaffeepause war um 9.45 Uhr, Mittagessen gab’s um 11 Uhr. Kurz nach dem Mittagessen, wir sind übrigens noch immer auf der wunderschoönen Küstenstraße, haben wir ein französisches Ehepaar getroffen, das seit sieben Jahren auf dem Rad unterwegs ist. Nachdem wir unsere Kontaktdaten ausgetauscht haben radeln wir weiter, um fünf Minuten später wieder für einen Kaffee anzuhalten. Dieses Mal bekommen wir je eine Flasche Wasser geschenkt, ein besonderes Angebot des Resorts für Radfahrer. Außerdem haben wir einer netten Frau aus England, die jetzt in Bangkok lebt, ein Armband verkauft. Danach ging’s dann für ungefähr 30 Minuten weiter bis wir wieder Hunger bekommen haben. Also wieder anhalten, Obst essen, Obst geschenkt bekommen und immer noch hungrig weiterradeln.  Doch plötzlich sehen unsere müden Augen ein Pizzaschild: ‘Eine Pizza zahlen, zwei bestellen!’ Toll, da radelt’s sich doch gleich viel besser mit der Pizzakarotte vor der Nase. Nach ungefähr einer Stunde werden wir fündig und ein nobles Resort öffnet seine Pforten für uns. Wir parken unsere Räder, rennen quasi ins Restaurant und bestellen super leckere Pizza. Gegen 16.30 Uhr heißt es dann weiterradeln. Normalerweise suchen wir uns um diese Zeit immer eine Bleibe, aber heute müssen wir noch ein Paar Kilometer strampeln, wir sind hier ja nicht zum Vergnügen oder Pause machen! Ungefähr zwei Stunden später finden wir ein völlig herunter gekommenes Resort und werden erst einmal von mehreren Hunden zornig begrüßt. Von Hotelpersonal weit und breit keine Spur. Nachdem wir uns fast heiser gerufen haben, kommen endlich zwei Frauen an, die es wagen, für ein fürchterliches Zimmer 20EUR zu verlangen. Da das Hotel – oh Wunder – keine anderen Gäste hatte war es für uns ein leichtes, den Preis um die Hälfte herunterzuhandeln und wir sind leider geblieben. Denn am nächsten Tag mussten wir feststellen, dass nur 15km weiter ein nettes kleines Städtchen mit noch netteren kleinen Hotels und Pensionen war. Aber leider können wir noch immer nichtt hellsehen und wir haben die Nacht ja auch so überlebt.

First break

Erste Pause

A beautiful coastal road just for us

Eine einsame Küstenstraße nur für uns

Against the wind - all four days!

Gegen den Wind, vier Tage lang (Johan steht verkehrt rum!)

Leaving the coastal road for infamous highway #4

Auf dem Weg zum berühmt berüchtigten Schnellweg Nr. 4

Highway #4

Da isser…

Meeting the French on a hill made by Johan (we've been cycling on flat roads!)

Die Franzosen auf einem von Johan erschaffenen Berg (wir sind tatsächlich auf flachen Straßen gefahren)

Our little horror setting by the beach

Unser Horrorzimmer am Strand

Beautiful morning at the same horrible place

Morgenstunde am selbigen Horrorstrand

Am dritten Tag unseres Rennes gegen die Zeit sind wir den ganzen Tag im Regen gefahren. Um den Schnellweg zu vermeiden, versuchten wir erneut, durch einen Nationalpark zu fahren. Am Parkeingang wurde uns schon mitgeteilt, dass wir den Park nicht durchqueren können obwohl ich auf Google Maps genau gesehen habe, dass es Straßen durch den Park gibt. Nach langem Hin und Her konnten wir den Parkwächter allerdings davon überzeugen, dass wir sehr wohl durch den Park fahren können, da es uns nichts ausmache, auch auf Schotterpisten zu fahren.  Er ließ uns dann in den Park und nach ca. 3,5 km haben wir dann die Parkinformation erreicht. Dort haben wir dann nochmals nachgefragt und dieselbe Antwort bekommen: Nein, ihr könnt nicht durch den Park fahren. Diese Mal, weil es zu gefährlich sei, wegen der vielen Skorpione, Spinnen, Königskobras und anderer Schlangen. Wir haben dann noch ein Paar andere Menschen gefragt und uns letztendlich dafür entschieden, wieder in Richtung Schnellweg 4 umzudrehen, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Mittlerweile goss es in Strömen, so stark, dass sich die Regentropfen wie Nadeln in unsere Gesichter bohrten. Regenkleidung ziehen wir übrigens kaum noch an, da wir innen normalerweise mindestens genauso nass werden wie außen, da ist das Umziehen vergebene Liebesmüh. Beim Mittagessen war ich dann total durchgefroren, obwohl sich die Temperaturen noch immer über 20 Grad bewegten. Zwei Stunden später regnete es immer noch so stark, dass wir beschlossen, nun nicht länger zu warten, sondern wohl oder übel weiterzufahren. Spaß machte das keinen mehr, auch wenn die Landschaft nebenbei bombastisch ist, aber wer braucht den schon?!? Wir haben uns allerdings schnell entschlossen, heute nicht lange weiterzufahren. An einem Markstand wollten wir Bananen kaufen, hatten aber das Geld nicht passend und so haben wir die Bananen einfach geschenkt bekommen. So einfach geht das in Thailand! Und kurze Zeit später haben wir auch noch eine kleine bezahlbare Pension gefunden, zwar nur mit kalter Dusche, aber immerhin und konnten im Restaurant nebenan lecker essen. Was braucht man mehr nach einem langen regnerischen Tag! Der nächste Tag sollte einer unserer anstrengendsten in Thailand werden. Das schlechte Wetter und die Schmerzen von gestern saßen uns noch in den Knochen und es lief vom ersten Moment an nicht. Dazu kam, dass es noch immer regnete und wir auf hügeligen Straßen gegen den Wind radelten. Und außer einem leckeren Bananenfrühstück haben wir zu allem Unglück den ganzen Tag auch nichts Gescheites zu essen bekommen: nur Chips, gesalzene Nüsse, Eis und Süßigkeiten. Nicht so wirklich das Richtige für einen langen und anstrengenden Tag. Die Landschaft war wir immer phantastisch, wir sind nach wie vor an der Küste entlang geradelt, an einsamen Stränden vorbei, durch Dschungel und Wälder und fernab von jeglicher Zivilisation.  Nach 18 Uhr kamen wir endlich völlig geschafft in einer Pension an und die Besitzerin empfahl uns doch tatsächlich, mit der Fähre noch am selben Abend weiterzufahren. Zunächst begeisterte uns die Idee nicht wirklich, da wir so müde waren, aber nach einer Weile hörte sich das doch ganz vernünftig an, wir konnten uns eine Ûbernachtung sparen und waren eine Insel näher an Sonia. Gut, dass wir nicht wussten, was noch alles kommen sollte!

Beautiful beaches,...

Herrliche Strände,…

...lush green jungle next to quiet roads,...

…saftig-grüner Dschungel und ruhige Straßen,…

...a power nap....

…Mittagschlaf….

...and never ending roads.

…und unendliche Straßen.

Auf der Fähre gab es sogar Betten, leider konnten wir erst gegen 22.30 Uhr an Bord, da wir noch auf unsere Fahrräder aufpassen mussten und Johan wollte dem Schiffspersonal auch beim Laden helfen. Um 4 Uhr am nächsten Morgen sind wir dann auf der ersten Insel Ko Tao angekommen. Um diese Zeit war natürlich noch nichts los, geschweige denn offen und wir haben einsam am Hafen rumgelungert. Gegen 5 Uhr kamen die ersten Rucksacktouristen, zu unserer großen Überraschung, da uns gesagt wurde, das erste Boot würde erst um 9.30 Uhr losfahren. Johan hat sich dann mit den anderen Touristen an einem Schalter angestellt während ich auf unsere Räder aufgepasst habe. Nach gefühlten Stunden kam Johan mit der schlechten Nachricht zurück, dass heute alle Boot nach Koh Samui ausgebucht seien. Wir haben dann entschieden, Karten für den nächsten Tag um 16.30 Uhr zu kaufen. Ich war ein bisschen enttäuscht, da Sonia ja am übernächsten Tag abreisen würde und wir dann nicht mehr wirklich viel Zeit hatten. In der Zwischenzeit wachte Ko Tao auf und ein Paar Restaurants und Bars öffneten. Wir gingen dann erst mal frühstücken. Danach versuchte Johan nochmals sein Glück und fragte in einem Reisebüro nach Boottickets. 20 Minuten später kam er mit strahlendem Gesicht an, es gab noch Karten für ein Boot um 9.30 Uhr, wir würden allerdings nur eine Karte, die wir schon gekauft hatten, ersetzt bekommen. Das konnten wir verkraften und als wir dann die Karten kaufen wollten hieß es plötzlich, dass unsere Räder separat reisen müssten. Daran war natürlich nicht zu denken, wie konnten sie es wagen, Eltern von ihren Kindern zu trennen? Rudi und Smokey alleine auf einem Boot? Nicht mit uns. Wir haben uns dann für Karten auf die Nachbarinsel Ko Pha-Ngan entschieden, um uns dort dann wieder auf die Suche nach einem Boot nach Ko Samui zu machen. Gegen 9.30 Uhr befanden wir uns dann auf der zweiten Fähre innerhalb eines Tages, eingequetscht zwischen hunderter anderer schwitzender Menschen in gleißender Hitze und kamen um die Mittagszeit auf Ko Pah-Ngan an. Was uns hier erwartete, lag jenseits unserer Vorstellungskraft. Hunderte junger Menschen, groß, klein, dünn, dick, fett, rund, hübsch und weniger hübsch anzusehen, langweilig, lustig, verrückt, gekleidet in den knappsten Bikinis und Badehosen, die unsere Augen jemals erblickt haben, von Kopf bis Fuß mit bunten Farben bemalt, Tätowierungen an allen möglichen und unmöglichen Stellen, unter Drogen und betrunken warteten am Steg auf eine Fähre… ins Glück? Na ja, später wurde uns erzählt, dass auf Ko Tao gerade Vollmondparty war, was natürlich so einiges erklärte. Während wir uns unseren Weg durch die Massen bahnten dachte ich nur bei mir, lass’ mich hier bloß schnell durchkommen, bevor ich wie eine Bekloppte anfange zu schreien. In Null-Komma-Nichts hat Johan dann weitere vier Fährtickets nach Ko Samui besorgt, zwei für uns und zwei für die Räder und wir haben uns dann für den Rest des Nachmittags in einem Cafe niedergelassen. Die letzte Bootsfahrt war mit 30 Minuten die kürzeste und auf Ko Samui angekommen haben wir uns ein kleines Hotel gesucht, da es mittlerweile zu spät war, um auf die andere Seite der Insel zu fahren. Nach einem leckeren Abendessen beim Thai sind wir wie immer früh ins Bett gegangen.

Our night ferry

Nachtfähre

Can you spot our bikes between all the other cargo?

Wer findet unsere Fahrräder zwischen all der anderen Fracht?

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"Can you please get up, you are sitting on my diving equipment?!" Oooops!

“Bitte aufstehen, du sitzt auf meiner Tauchausrüstung!” Ups!

DSCF5131 DSCF5163 ENDLICH FERIEN! Geradelte Kilometer: 20. Juli, Phetchaburi, 10km 21. Juli, Phetchaburi – Kao Tao, 103km 22. Juli, Kao Tao – Noi Bay, 107km 23. Juli, Noi Bay – Ban Krut, 86km 24. Juli, Ban Krut – Chumphon, 133km 25. Juli, Ko Tao – Ko Samui, 4km Gesamtdistanz: 14,696km, davon 2,110km in Thailand

Another race against time

20 – 25 July, 2013 – Not only did we enjoy the guesthouse, Phetchaburi is a nice little town itself and our travel guide didn’t promise too much: the town has temples and palaces like Ayutthaya, jungles and cave shrines like Kanchanaburi and access to the coast unlike either of the two. We could easily have spent a few more days there, but we had to move on as we wanted to meet with our friend Sonia on Koh Samui. Almost a mission impossible!

We visited the Phra Nakhon Khiri Historical Park atop a small hill surveying the city. The palace and surrounding temples were built in 1859 as a retreat from Bangkok and built in a mix of European and Chinese styles. This visit almost became another mission impossible as the steep footpath passes a troop of unpredictable monkeys. There were warnings everywhere: ‘Don’t feed the monkeys’, ‘Don’t tease the monkeys’, ‘Beware of monkeys’. And these monsters were everywhere around us, I got really scared as they would constantly follow me and come really close – I am sure they could smell my fear – that we decided half way up to give in and leave again. But a nice Thai guard saw what happened and came with his moped and a slingshot and guided us all the way up. Thankfully as it would have been a pity to miss the beautiful palace and temples. Interestingly the monkeys did not approach Thai people, so on our way down we decided to just stay close to a Thai family and walk down with them. It worked!

A monster waiting for Baerbel to pass

A monster waiting for Baerbel to pass

On top of the mountain

On top of the mountain

A small temple next to the palace

A small temple next to the palace

Dinner at the night market

Dinner at the night market

The next day we left Phetchaburi and said our goodbyes to the ‘two Ns’. All morning we continued following the scenic and quiet coastal road that even has a dedicated bike path which isn’t used for parking. We had lunch at horribly touristic Cha-Am where we again saw lots of old men with beautiful young Thai girls. Brrrrrrr! The afternoon continued less scenic but on the very busy three- to four-lane highway #4. On top we passed a horrible motorbike accident which we both wouldn’t forget for a while. We actually had to stop at the next possibility because we were both trembling from shock. I’ll spare you the details. We continued cycling on this highway most of the afternoon, got again a bottle of water each, this time handed over from a moped and finally left the busy road by 4pm. As accommodation on this part of the coast is costly we decided to camp at a temple with a few other Thai people who happened to sell on a local market.

Goodbye Nisa and Nit

Goodbye Nisa and Nit

'Our' road for the morning

‘Our’ road for the morning

Fisherman's house

Fisherman’s house

My t-shirt matches perfectly with the color of the boats ;-0

My t-shirt matches perfectly with the color of the boats ;-0

Mirror rice paddy

Mirror rice paddy

Market view in front of the temple

Market view in front of the temple

Our bivouac at the temple

Our bivouac at the temple

Cooking for the market people

Cooking for the market people

Early the following morning we continued our journey through a beautiful national park until the road suddenly ended – at a camp site! We couldn’t believe it as once more there was a coastal road through the park on our map, but it wasn’t nowhere to find in reality so we turned and cycled back knowing we would loose a lot of time on a race against time. Today would become the day of a million breaks as it felt as if we would stop forever. First coffee break was at 9.45h, followed by lunch at 11am. Shortly after lunch – we by the way still cycled along the coast on quiet roads – we met a French cycling couple who had been on the road for seven years now. Shortly after we exchanged our contact details (approx. 5min later) we stopped for another coffee at a resort, where we got more water for free (a special offer for cyclists from the resort), sold a bracelet to a nice woman from the UK now living in Bangkok, continued cycling for about 30min, got hungry once more, stopped once more and got fruit for free, continued riding again with a still hungry stomach when suddenly signs posted along the road state ‘Buy one pizza, get one for free’. Our goal was now to find this restaurant and have pizza. After about an hour cycling a beautiful resort appeared on the left hand side and when we came closer we found out it was the pizza place. We parked our bikes and couldn’t get in there fast enough to order two huge and tasty pizzas. By the time we left it was already 4.30pm, normally time for us to find a place to sleep, but we needed to pedal a bit more as we had a deadline to meet. About two hours later we found a horrible and run-down resort, where we were greeted by some nasty and barking dogs. We had to call for a while until two women appeared and asked an outrageous price of 20EUR for one of the worst places ever. But as they had no other guests we were able to negotiate the price down to 10EUR. Unfortunately we stayed as the next day we passed through a nice little town just 15km away with a lot of small and handsome places to sleep. But these things you cannot know in advance and we survived the night.

First break

First break

A beautiful coastal road just for us

A beautiful coastal road just for us

Against the wind - all four days!

Against the wind – all four days (Johan is posing the wrong way)!

Leaving the coastal road for infamous highway #4

Leaving the coastal road for infamous highway #4

Highway #4

Highway #4

Meeting the French on a hill made by Johan (we've been cycling on flat roads!)

Meeting the French on a hill made by Johan (we’ve been cycling on flat roads!)

Our little horror setting by the beach

Our little horror setting by the beach

Beautiful morning at the same horrible place

Beautiful morning at the same horrible place

The third day of our race against time we cycled all day long through the rain. As we again tried to avoid the busy highway, we tried to cycle through another national park. At the park entrance we were already told that we cannot cycle through it despite roads going through the park. After having asked many questions we convinced the guide, that we could cycle through the park, we told him we didn’t mind unsealed roads. He then let us into the park and we cycled for about 3.5km to the park information. There we asked again and same answer: no, you cannot cycle through the park. This time, because it seemed to be too dangerous, too many dangerous animals such as scorpions, spiders, king cobras and other snakes. We continued asking other people and in the end decided to go back to highway 4, just for the sake of it and to not lose any more time. By the time we were back on the highway it poured. The rain was becoming so hard, that the rain drops were pricking my face like small needles. We didn’t bother anymore to put on our rain gear as we usually become as wet inside as outside. By lunchtime I was frozen despite the temperatures still being in the low 20’s. Even after a two-hour-lunch break the downpours wouldn’t stop and we decided to continue our journey. Despite cycling through jungles along the coast it wasn’t fun at all and we stopped early again. As a fruit seller didn’t have change for the bananas we wanted to buy, the nice woman just gave them to us for free, our breakfast was secured. Luckily we also quickly found a nice little guesthouse with a cold shower and a great restaurant close-by and did not have to camp in the rain.

The following day should become one of our most strenuous days in Thailand. Still feeling yesterday’s pain and bad weather it didn’t go from the first minute we stepped on the bikes. To make matters worse, it continued raining all morning and we fought against a tough headwind on undulating roads. And besides a good self-made breakfast we couldn’t get any food along the way other than chips, sweets, some salted nuts and ice-cream. A very bad diet if you have to cycle hard. The landscape was fantastic though, still along the coast and lonely beaches, still through forests and for the first time long stretches of no civilization at all (except for the perfect road of course). After 6pm we arrived shattered at our chosen guesthouse and the lady recommended us to take the night ferry to get on time to Ko Samui. We first weren’t really excited about the idea as we were so tired, but then thought it to be a good idea as we would safe the hotel and were one island closer to our meeting with Sonia. Oh if we had known then……

Beautiful beaches,...

Beautiful beaches,…

...lush green jungle next to quiet roads,...

…lush green jungle next to quiet roads,…

...a power nap....

…a power nap….

...and never ending roads.

…and never ending roads.

On the ferry we had a bed each, which was great, except that we could go on board at 10.30pm only as we wanted to watch our bikes closely and Johan helped the staff to park it safely. We arrived on our first island that day at 4am, disembarked and hung around in the harbor as non of the ferry agencies were open at that time. However, by 5am a few backpackers started to gather. We were quite surprised as we were told the first boat would only leave at 9.30am and Johan started to queue with them while I was watching our bikes. After what felt like hours Johan came back annoyed telling me that there were no ferries for us today all was fully booked and we decided to buy a ticket for the following afternoon at 4.30pm. As I really wanted to see Sonia and she would leave two days later, I was a little disappointed as I knew there wasn’t really much time left.

In the meantime Ko Tao came to life and a few restaurants and bars opened. We sat down somewhere and had breakfast. Johan tried once again to check for tickets and came back about 20 minutes later with a big smile on his face telling me he could buy tickets for us for 9.30am today, we would just lose one of our already bought tickets as they don’t reimburse them. We agreed to do it just to learn, that our bikes had to go separately. How could they even think about separating parents from their children???? Rudi and Smokey alone on a boat? No way, not with us. So we decided instead of going directly to Ko Samui to take a boat together with our bikes and just hop onto the next island Ko Pha-Ngan and from there try to find another boat to Ko Samui. Done deal, we bought the tickets, entered the second ferry within a day, sandwiched between hundreds of other tourists and in the glistening heat and arrived by noon on Ko Pha-Ngan.

What expected us there was beyond our understanding. Hundreds of young people, tall, small, large, skinny, not so skinny, fat, chubby, pretty, ugly, boring, funny, crazy, dressed-up in the smallest bikinis and swimming trousers I’ve ever seen, faces and bodies painted in all kinds of colors, tattooed on every possible and impossible spot of their bodies, drugged and drunk waited to hop on a ferry… to happiness maybe? Well, we learned later that it was the night of the full-moon party, which explained it all. While we walked our way through the hundreds and hundreds of people blocking the way I was just thinking to myself, please let me get out of here as quickly as possible before I burst out screaming and behaving like a weirdo myself.

Within no time Johan was able to secure four more ferry tickets to Ko Samui, two for us and two for our bikes and we happily settled down in a cafe, had lunch and killed time until our final and third embarkment for the day. The last journey was the shortest and after about 30 minutes we arrived on Ko Samui, looked for a hotel as it was already too late to cycle to the other side of the island, had a nice Thai dinner and went to bed on time.

Our night ferry

Our night ferry

Can you spot our bikes between all the other cargo?

Can you spot our bikes between all the other cargo?

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"Can you please get up, you are sitting on my diving equipment?!" Oooops!

“Can you please get up, you are sitting on my diving equipment?!” Oooops!

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VACATION FINALLY!

Distances cycled:

20 July, Phetchaburi sightseeing, 10km

21 July, Phetchaburi – Kao Tao, 103km

22 July, Kao Tao – Noi Bay, 107km

23 July, Noi Bay – Ban Krut, 86km

24 July, Ban Krut – Chumphon, 133km

25 July, Ko Tao – Ko Samui, 4km

Total distance cycled: 14,696km of which 2,110km in Thailand