Ein Urlaub am Rande des Abgrunds – Teil 2

8. Tag – 62km von Gwatt über Genf nach Seyssel (F): Hoch lebe Frankreich! Hurra, endlich in Frankreich angekommen und endlich scheint die Sonne. Aber erst einmal der Reihe nach. Nachdem die Wettervorhersage für unsere Strecke durch die Schweiz weiterhin schlecht war, entschieden wir uns, mit dem Zug nach Genf zu fahren in der Hoffnung auf Sonnenschein je weiter südlich wir kommen. Und wir hatten Glück. Nach einer ca. zweistündigen Zugfahrt kamen wir in glühender Hitze in Genf an. Wir fanden das super und nach einem schweineteuren Mittagessen (20EUR für ein kleines Thunfischbrötchen, zwei Empanadas und zwei Joghurt) radelten wir für eine Weile entlang der Rhone. Am frühen Nachmittag passierten wir auf ruhigen Straßen und inmitten eines Naturschutzgebietes die Grenze nach Frankreich. Im ersten Dorf plünderten wir die Bäckerei, tranken leckeren Espresso für nur 1 EUR, fuhren weiter durch malerische Landschaften und erhaschten hier und da einen Blick auf den wolkenumhangenen Mont Blanc und das Rhone-Tal. Gegen Abend wurde ich rasend, da Johan – der wie üblich 50-100m vor mir fuhr – das Dorf links liegen lies, in dem eigentlich laut unserer Karte ein Campingplatz sein sollte. Wie vom Teufel besessen radelte ich ihm hinterher, schrie und fuchtelte, konnte ihn aber erst nach ca. 1km einholen.  Gemeinsam fuhren wir wieder zurück nur um zu erfahren, dass es gar keinen Campingplatz im Dorf gibt. Wir sollten doch noch ca. 20 km weiter radeln, dann käme ganz sicher ein Campingplatz. Ich hatte nicht wirklich Lust, da wir auch nicht wussten, ob wir den Dörflern glauben konnten, dass es nur bergab ginge. Doch dieses Mal hatte der Fahrradgott Mitleid mit uns und es ging tatsächlich fast die ganze Strecke bergab, durch eine fantastische Landschaft und immer die untergehende Sonne im Blick. Wir kamen gut gelaunt im nächsten Dorf an, stellten unser Zelt auf einem schönen, aber dreckigen Campingplatz auf, kochten und genossen den Rest des Abends bei einem Glas Wein.

9. Tag – 67km nach Les Marches: Morgens regnete es mal wieder bis nach 10 Uhr. Wir warteten also wieder ab, bis die Sonne schien und radelten auf kleinen wenig befahrenen Straßen meist am See entlang nach Aix-les-Bains. Dort gab’s dann erst mal Mittagessen und nachmittags radelten wir gemütlich nach Chambery, von wo aus wir links in Richtung Berge fuhren. In den letzten Tagen hatte ich Husten bekommen, der von Tag zu Tag schlimmer wurde. Zusätzlich war mein Hintern wundgescheuert, was für mich das Radfahren etwas anstrengender gestaltete als es eigentlich hätte sein sollen, da wir bisher die Berge immer nur von weitem betrachteten. Vor Tagen schon meinte Johan, wir könnten ja auch mit dem Zug nach Südfrankreich fahren und von dort unsere Reise fortsetzen. Aber davon wollte ich nichts hören. Ich war auf  die französischen Alpen eingestellt und wollte unbedingt einige der berühmten Tour de France-Pässe erklimmen. So fuhren wir also weiter in Richtung Berge, hielten am ersten Campingplatz und ließen den Tag mit einer leckeren Pizza und einer Flasche Wein ausklingen.

Close to Aix-les-Bains

Kurz vor Aix-les-Bains

10. Tag – 74km nach St. Jean de Maurienne: Es stürmte in der Nacht und regnete am Morgen. Wir warteten bis das Schlimmste vorbei war und fuhren wieder mal spät los. Mein Husten hatte sich nicht verbessert, im Gegenteil, hinzu gesellten sich Kopfschmerzen. Trotzdem hatte ich Spaß am Radeln, da wir auf tollen kleinen Nebenstraßen in einem Tal fuhren, manchmal an einem reißenden Fluss entlang, durch hübsche, wie ausgestorbene Dörfer, an alten Bauernhöfen und Villen vorbei und immer mit Blick auf hohe Berge links und rechts. Rückenwind half uns über manch einen Hügel, aber wegen meiner Erkältung war ich doch sehr erschöpft. Wir haben uns ein Hotelzimmer genommen in der Hoffnung, dass ich meine Erkältung so schneller auskurieren kann.

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11. Tag – St. Jean de Maurienne: Habe die ganze Nacht gehustet und Johan wach gehalten, den Tag über geschlafen und versucht, gesund zu werden. Ab dem Nachmittag regnete es Bindfäden.

12. Tag – St. Jean de Maurienne: Der Husten hat nachgelassen, heute gab’s Schnupfen und mir war so gar nicht nach 2.500m-Pässen. Darum dachten wir, den Zug nach Turin zu nehmen. Pustekuchen! Auf dieser Strecke fährt nur der TGV und der nimmt keine Fahrräder mit. Die einzige Möglichkeit, die Berge zu umgehen, war entweder zurückzufahren oder Mont Cenis nach Italien zu überqueren. Da Zurückfahren für uns keine Alternative war, entschieden wir uns für den Berg. ES REGNET DEN GANZEN TAG ÜBER!

13. Tag – 97km nach Susa (I): Was für eine tolle Strecke! Mir ging es endlich etwas besser und ich fühlte mich in der Lage, den Berg zu bezwingen. So fuhren wir um 8 Uhr los, um die 66km bergaufwärts zu schaffen. Glücklicherweise waren die Steigungen mit maximal 9% sehr gemäßigt. Schnelle, in dicken Kleidern vermummte E-Biker überholten uns ohne Gruß, wahrscheinlich war es ihnen peinlich; schnelle, leichtgewichtige Rennradfahrer überholten und motivierten uns und wir fuhren langsam aber guten Mutes weiter. Kurz nachdem wir den Pass auf ca. 2.100m erreichten wurden wir mit den bislang besten Ausblicken belohnt. Um ehrlich zu sein dachten wir, wir wären durch ein Loch gefallen und in Neuseeland wieder rausgekommen, so irreal, mystisch und einfach nur wunderschön war die Landschaft. Noch ein paarmal mussten wir uns entlang des Sees bergauf quälen bevor wir laaaaange nach unten flogen. In Susa aßen und übernachteten wir in einem früheren Kloster aus dem 15. Jahrhundert für wenig Geld. Auf die Frage, ob die Rezeptionistin auch Englisch spräche, bekamen wir zur Antwort: “Nein, natürlich nicht, dies sei ja schließlich auch Italien und nicht England.” Abends gab es dann leckere hausgemachte Pasta im Klosterambiente.

Still easy going

Noch läuft es einfach

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At the bottom of the pass

Am Fuße des Berges

More than an hour later

Mehr als eine Stunde später

Almost there...

Fast oben…

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We made it once more!

Mal wieder geschafft!

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Ciao Bella Italia!

Ciao Bella Italia!

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Our little bedroom at the monastery

Unser Zimmer im Kloster

The former monastery

Klosterinnenhof

14. Tag – 37km nach Avigliana: Ich hasse italienisches Frühstück, was ich schon fast vergessen hatte. Es gab zwei Minischeiben Zwieback, ein Plastikcroissant und ein Stückchen trockenen Sandkuchen pro Person. Wir suchten uns sofort nach Abreise ein Cafe, um dort noch ein bisschen nachzulegen, dieses Mal mit leckeren gefüllten Croissants. Wir genossen das schöne Wetter auf einer typisch italienischen Terrasse und beobachteten genüsslich die Espresso-trinkenden und spazierenden Italiener. Da wir noch müde vom Vortag waren, fuhren wir nur zum nächsten See, stellten unser Zelt auf und entspannten uns für den Rest des Tages.

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The Susa valley

Susa-Tal

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15. Tag – 88km nach Santa Maria: Im Zickzackkurs und bei prächtigem Wetter ging es zunächst nach Turin. Es dauerte ewig, bis wir im Zentrum ankamen, die Stadt fühlte sich riesig an und die Strecke zog sich wie Kaugummi. Wir kauften neue Landkarten für den Rest unserer Strecke und fuhren nach dem Mittagessen weiter in Richtung Osten, dieses Mal entlang des Flusses Po. Hier konnten wir lange Strecken auf Radwegen direkt am Fluss entlang radeln, manchmal mussten wir allerdings auf die Hauptstraße ausweichen. Die Gegend wurde immer weniger touristisch, was sich dadurch bemerkbar machte, dass es kaum noch Hotels geschweige denn Campingplätze gab. Uns war klar, dass wir heute Nacht irgendwo wild kampieren mussten. Wir kochten daher unser Abendessen auf einem kleinen Platz in einem Dorf und fuhren dann in Richtung Fluss, um hier einen guten Platz zu finden. Leider waren wir plötzlich in einer Gegend, wo Reis angebaut wird und weit und breit ließ sich kein geeigneter Zeltplatz finden. Wir fuhren weiter bis zum Sonnenuntergang und fanden weitab der Zivilisation ein kleines Plätzchen im 1-Meter hohen Gras. Moskitos fraßen uns bei lebendigem Leib und nach einer Katzenwäsche mummelten wir uns gerade rechtzeitig bei Einbruch der Dunkelheit in unsere Schlafsäcke.

Torino

Turin

Leaving the big city

Raus aus der großen Stadt

Our camp spot next to the river Po

Unser Zeltplatz am Po

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A vacation on the edge – part 2

Day 8 – 62km from Gwatt via Geneva to Seyssel (F): Vive la France! Hooray, we are in France and the sun is shining. But first things first. As the weather forecast was poor we decided to take the train to Geneva to avoid the worst in hope for sunshine further south. And we were lucky. After an about 2-hour train ride we arrived at Geneva and it was bloody hot. We loved it of course and after another expensive lunch (20EUR for a small tuna sandwich, two empanadas and two yoghurt) we continued for a while along the river Rhone. In the early afternoon we passed the border to France while cycling on a quiet road through a natural reserve. In the first village we raided a bakery, had delicious 1-EUR-coffee and continued through picturesque landscapes with stunning views of the Mont Blanc (partly covered in clouds of course) and the Rhone valley. I got angry when Johan – as usual 50-100 meters ahead of me – passed the village where a campsite was indicated on the map. I managed to catch up with him after about 1km and we both returned. Unfortunately our map’s campsite didn’t exist and people advised to continue another 20km to the next village. As it was getting late already I wasn’t in the mood at all, especially as we didn’t know if we would have to pedal uphill or could roll downhill. But this time the cycle god was helping us and let us roll down for most of the 20km through even more beautiful landscapes while the sun was slowly setting. We arrived happy again at a tiny and cheap campsite with filthy facilities but nice surroundings, cooked and enjoyed a glass of wine.

Day 9 – 67km to Les Marches: Rain in the morning until after 10am. By the time we left the sun was shining again and we cycled on small roads along the lake to Aix-les Bains where we had lunch. The afternoon continued easy and after Chambery we had to turn left in the direction of the mountains. Over the last few days I had developed a cough which got worse day by day. This added to saddle sores made cycling a little more challenging that it should have been as we still only looked at mountains. Days ago Johan mentioned we could also take the train to the South of France and continue cycling from there. But I desperately wanted to go for a challenge and cycle the French Alps and some of the famous Tour de France passes. So we continued in the direction of the mountains, stopped at the first campsite and ended the day with a delicious pizza and a bottle of wine.

Close to Aix-les-Bains

Close to Aix-les-Bains

Day 10 – 74km to St. Jean de Maurienne: Storm at night, rain in the morning. We waited for the worst to be over and left late again. My coughing got worse over night and a headache added to my misery. I still enjoyed that day’s cycling as we mostly rode on fantastic small roads through a quiet valley, along a torrential river, through small villages and passing a lot of old farmhouses and mansions. The wind in the back eased the constant uphill, but with my cold I still arrived shattered. We booked ourselves into a small hotel hoping for my speedy recovery.

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Day 11 – St. Jean de Maurienne: Coughed all night, slept and tried to recover all day. Rain all afternoon by the way.

Day 12 – St. Jean de Maurienne: Less coughing, but I still felt miserable and not able to climb 2,500m+ passes for days. So we thought we could take a train to Torino in Italy instead. Failed! The only train passing St. Jean de Maurienne was the TGV which doesn’t take bicycles. The only way to get out of the mountains was to return to Chambery or to climb Mont Cenis to Italy. As going back wasn’t an alternative for us we decided for the climb. RAIN ALL DAY!

Day 13 – 97km to Susa (I): What a fantastic ride! I felt slightly better and able to climb and we left at 8am to tackle the 66km uphill ride. Thankfully there weren’t really steep climbs, maximum gradients of 9% were doable. Fast E-bikers passed us packed in all their clothes (the way we cycle downhill) without greetings, I guess they felt too embarrassed; fast lightweight cyclists passed with encouraging words and we continued at slow-motion, but happy. Shortly after we had passed the top at 2,100m we were rewarded by the best views of this trip. We actually thought we had fallen through a hole and had just turned up in New Zealand again. Very unreal, very mystic and very beautiful. A few more ups along the lake and then we flew down, down, down and into Susa, where we ate and slept for little money at a beautiful former monastery built sometime in the 15th century. The lady running the place only talked Italian to us. As we asked her if she could speak English, she said NO, why should she speak English, this is Italy! Hilarious! We had a delicious dinner in the monastery with yummy homemade pasta!

Still easy going

Still easy-going

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At the bottom of the pass

At the bottom of the pass

More than an hour later

More than an hour later

Almost there...

Almost there…

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We made it once more!

We made it once more!

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Ciao Bella Italia!

Ciao Bella Italia!

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Our little bedroom at the monastery

Our little bedroom at the monastery

The former monastery

The former monastery

Day 14 – 37km to Avigliana: I hate Italian breakfast, completely forgot about that. All we got were two mini-slices of Zwieback (in Germany we only eat this when we are sick), a plastic croissant each, and a piece of dry cake each. First thing we did after our departure was going to a café to have some more breakfast, this time yummy croissants with nice fillings. We enjoyed sitting in the sun on a typical Italian square with strolling and espresso-drinking Italians. With the mountain still in our legs we cycled to the next lake, pitched our tent early and rested for the rest of the day.

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The Susa valley

The Susa valley

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Day 15 – 88km to Santa Maria: We left at beautiful weather to cycle zigzags to Torino as we wanted to avoid busy roads. We mostly failed but still arrived unharmed. It took ages to cycle into town, Torino felt really huge. We bought Italian maps for the rest of our trip, had a nice lunch and continued cycling east along the river Po. Often we could avoid heavy traffic, but sometimes we had to move to the busy road as there were only sand or no paths along the river. We were now cycling in a non-touristic area and it became clear we would have to stealth camp as there weren’t campsites nor hotels. We didn’t really mind, cooked dinner at a square in a little town and continued cycling to find a good camp spot next to the river. But we were suddenly in the rice fields. Again we thought we got secretly transferred to Vietnam without us noticing. That also meant that there wasn’t a single grassy spot where we could pitch our tent. So we continued cycling and cycling until the sun had almost set and we had found a piece of about 1m high grass, next to the river, away from civilization. The mosquitos ate us alive, and we were thankful for our wet wipes to get rid of the worst dirt. Still sticky we were back in our sleeping bags just when night fell.

Torino

Torino

Leaving the big city

Leaving the big city

Our camp spot next to the river Po

Our camp spot next to the river Po

A vacation on the edge – part 1

Having been back from our 20-month adventure for 2.5 months we thought it was time for another cycling trip. I started working 9 hours a week and the company was closing for vacation the first three weeks of August. Not an ideal time to go away as half of Europe takes off at exactly that time, but we had no choice. And off we went on the 2nd of August.

Day 1 – 80km to Tuttlingen: The plan was to leave early as we had packed most of our gear the evening before. But as always on the first day, we only left by 11am. We wanted to pedal South in the direction of the French Alps by crossing Switzerland and end up somewhere at the Italian Riviera. As always these plans changed. The first rain hit us after 8km. Thankfully we were just shopping our food for the day and by the time we were ready the rain had stopped. We cycled along the river Neckar, mostly on small bike paths through forests and fields and enjoyed the lush scenery. We ended up in Tuttlingen at the famous Danube and pitched our tent at a small campsite where only cyclists and mostly French cyclists would camp. We could tell that the Danube cycle path is very popular amongst pseudo touring cyclists from the amount of cyclists of all ages and shapes we met. That day we just managed to get to bed on time before the skies opened!

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Old town of Rottweil

Old town of Rottweil

Day 2 – 65km to Kreuzlingen (CH): The rain only stopped at 7:30am and we packed up everything as quickly as we could but still only left by 9:45am, a good and healthy breakfast is too important. It’s been a beautiful route, after we had climbed a 3km long and super steep hill. At the top of the hill we could see the Lake of Constance in the mist and beautiful rolling hills all around us. From then on we mostly went downhill through a picturesque valley and every once in a while we could catch a glimpse of the Lake. As the weather improved we dried our tent during lunch, went for a swim as soon as we reached the Lake, ate ice cream in Constance in the rain and pitched our tent in the pouring rain at an extremely busy and expensive campsite in Switzerland. At least there was a dry spot to cook!

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The far too busy campsite

The far too busy campsite

Day 3 – 67km to Kriessern at the Rhine: We woke to beautiful weather and continued cycling all along the Southern shore of Lake Constance. Tons of people do the same, it’s another famous cycle route. We still enjoyed the beauty of this area with the Lake to the left and snow-capped mountains to the front and right. Easy cycling all day long. When checking in at the campsite and asking for the price, we were told it’s 22CHF. That’s cheap (in Swiss terms) we thought, only until we paid the bill and another 8 CHF were added for the tent! We saved the 1CHF for the shower and enjoyed a wash with ice-cold water as it was still very hot outside. Right after dinner it rained again!

Scenic lunch break

Scenic lunch break

Easy Rhine cycling

Easy Rhine cycling

Day 4 – 81km to Weesen: Rain again in the morning, so we left late to avoid the worst. The route continued along the Rhine and by lunchtime the sun was shining again, the sky became clear blue, the grass even greener and the scenery lovelier. We climbed one short but steep hill along Walensee, Johan lost a fight with a deaf moped rider who managed to stay right in front of him for a few kilometres without letting him pass. Johan became almost furious and I smiled behind seeing Johan move from left to right to left to right on the small path. We camped next to the lake at a mosquito campsite and this time the rain only started in the middle of the night (thankfully (!!!) we had our laundry hanging outside. We should have learnt by now.

More Rhine cycling

More Rhine cycling

Beautiful sky

Beautiful sky

 

A picturesque village

A picturesque village

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At the Walensee

At the Walensee

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Switzerland at its best

Switzerland at its best

Day 5 – 88km to Flüelen: Rain all night, sunshine in the morning. As we wanted to climb our first pass, the Klausenpass, we packed up everything wet and left shortly after 8am. For about 34km we cycled on a dedicated bike path through a valley that got narrower with every kilometer. A few sheepish clouds were hanging between the mountains, but otherwise it was a perfect day for a long climb. The air was very clear, all we heard were the cow bells, some motorbikes in the distance and the odd barking from a dog. We moved to the main pass road when the real climbing started. Traffic was acceptable with a few idiots on motorbikes passing too fast and too close. After about two hours or 13km we reached a plateau, a welcomed rest for our legs far beyond 1,000m of altitude. The last 8km to the top continued very steep and I hardly cycled faster than 5km/h. At some scarier parts with a very narrow road I cycled trying to watch the road and the edge at the same time. Only a very low fence separated me and Rudi, the bike, from the edge of a precipice. The weather deteriorated again and by the time we reached the top, we were in the middle of the clouds. Happy to have reached 1,952 m but sad for not having had a view. And now we were looking forward to a wonderful descent only to learn we had to climb two more times. A big deception. By the time we finally reached a village we treated ourselves to the best Döner ever, pitched our tent by the Vierwaldstätter See and went to bed shattered.

The beginning of the valley

The beginning of the valley

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Here is where the real pain began

Here is where the real pain began

 

The plateau

The plateau

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Still way to go...

Still way to go…

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Hooray, we made it!

Hooray, we made it!

Cold downhill

Cold downhill

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The Vierwaldstätter See

The Vierwaldstätter See

Day 6 – 53km to Giswil: Despite it wasn’t raining we took it easy, we still felt the long climb in our legs. We continued cycling along the lake for about 10km and through a few bike tunnels – the only tunnels we like – before we reached a sign warning us about the upcoming busy road without bike path and advising us to take the train. Having seen the traffic it was an easy choice for us, the train it was. We cycled one of the Swiss national bike routes that guided us to a ferry to cross the lake. As we arrived about 10 minutes too late, we had a forced rest at the lake for about 1.5 hours. The weather was perfect, it was lunchtime and for once we really rested. By the time we reached the other side of the lake the weather worsened and soon we would cycle in the rain again. Within no time it was pouring cats and dogs and at the campsite we opted for a cabin instead of pitching the tent. Not the best choice, as the rain stopped shortly afterwards and it stayed dry all night. Arghhhh!

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Waiting for the ferry

Waiting for the ferry

Another picturesque village

Another picturesque village

Day 7 – 82km to Gwatt: Worst night ever, our neighbour must have had a nightmare as she started screaming in the middle of the night. The route was very scenic and we had to climb a lot. It started with a 12% and 2km climb followed by some shorter and easier climbs, followed by the Brünigpass, where we cycled on an extremely busy pass road for about 3km and decided to take a detour to avoid the heavy traffic. We didn’t really get it why this road was part of the national bike route, far too busy and dangerous.

That day we also passed a lot of signs from hotels offering ‘Free accommodation’. We were very tempted to take on their offer, but in the end preferred our tent to sleep in. Switzerland is also a country with very funny names, at least for me as a German: Fußpflege Zwicky, Märchy, Stöckli Metall AG, Garage Wursteisen, Tschudi Holz AG to name just a few. Sometimes we thought that Swiss German is easy to speak, you just need to add ‘li’ to the end of a noun and that’s it. But there is much more to this very nice sounding language.

We also cycled through Interlaken, situated between two lakes with a beautiful Jungfrau vista. Unfortunately the city was packed with tourists from all over the world and far too busy for us so we quickly pedalled through the city, admired the ‘Jungfrau’, whose top unfortunately was covered in clouds. We ended up at the most expensive campsite so far and by the time we went to bed it started raining and storming again and wouldn’t stop all night. Time for a decision on how to move on in this weather!

Another sunny morning

Another sunny morning

Steep hills

Steep hills

Beautiful scenery

Beautiful scenery

Wooden houses with yummy tomatoes

Wooden houses with yummy tomatoes

More picturesque villages

More picturesque villages

Glaciers

Glaciers

Fantastic downhills

Fantastic downhills

Tourists

Tourists

Vomiting cyclists

Vomiting cyclists

Dangerous rail tracks

Dangerous rail tracks

Another lake

Another lake

Another lovely village

Another lovely village

And another overpriced campsite

And another overpriced campsite

 

 

 

 

In 20 Monaten und 26.000km einmal um die halbe Welt

15. April – 19. Mai, 2014 – Es war eine lange und mühsame Rückreise nach Europa: 3,5 Stunden dauerte der Flug von Auckland nach Sydney, neun Stunden nach Hong Kong und weitere 12 Stunden nach London. Insgesamt waren wir 36 Stunden unterwegs ohne zu schlafen. Wir kamen völlig fertig an. Zum Glück kamen auch unser Gepäck und unsere Räder unversehrt an und wir verbrachten den Vormittag damit, die Räder wieder zusammen zu schrauben. Als wir dann endlich fertig waren, hatten wir wieder Hunger und nach dem Mittagessen waren wir dann endlich soweit, um in die Stadt zu fahren. Doch leider hatte Johans Rad einen Platten und das Rad musste wieder abgeladen werden. Aber da wir ausreichend Zeit hatten – unser Gastgeber war erst am frühen Abend zuhause – war das nicht ganz so schlimm. Nach London radeln war ganz OK, da es viele Radwege gibt und wir ja bereits daran gewöhnt waren, auf der falschen Seite der Straße zu fahren.

Getting ready for some sleep

Ich kann jetzt schlafen!

At London Heathrow

Am Flughafen London Heathrow

Wir blieben zwei Nächte in Richmond, wir hatten dringend ein bisschen Schlaf nötig bevor wir uns wieder auf die Sättel schwingen konnten. Und wir hatten Glück, das Wetter war super, die Gegend wunderschön und Rick sehr entspannt. Am nächsten Morgen fuhr Rick mit uns und seinem Liegerad in die Stadt. Das war ein Riesenspaß, wir sind an allen Sehenswürdigkeiten vorbeigekommen, tranken eine letzte Tasse Kaffee mit Rick bevor er weiter zur Arbeit fuhr und wir den Zug nach Chatham nahmen. Wir hatten nämlich keine Lust durch langweilige Vorstädte zu radeln. Leider war Chatham auch fürchterlich, eine ziemlich deprimierende Kleinstadt. Wir machten uns dort dann auf die Suche nach einem Campingplatz und wurden den Berg hoch geschickt. Leider stellte sich dann heraus, dass der ehemalige Campingplatz heute nur noch als Stellplatz für Wohnwagen diente und der Besitzer wollte uns partout nicht auf den Platz lassen. Glück im Unglück – nebenan war ein erschwingliches Holiday Inn und wir konnten in einem sauberen Hotel mit Frühstücksbuffet übernachten. Ich glaube, hier hat der Hotelbesitzer zum ersten Mal draufgelegt, da wir mit unserem wie immer Riesenhunger das Buffet fast leergeräumt haben.

While waiting for our host at a pub next to the Thames we got surprised by high tide!

Während wir in einer Kneipe auf unseren Gastgeber warteten, wurde die Straße plötzlich überflutet – Flut an der Thames, so etwas hatten wir noch nicht erlebt.

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With Rick

Mit Rick

The Queen's guards at their morning exercise

Die Garde der Königin

London bridge

London Brücke

Kurz nach Chatham haben wir dann einen schönen Radweg gefunden, der uns nach Dover bringen sollte. Von dort wollten wir dann die Fähre nach Calais nehmen. Wir hatten immer noch Glück mit dem Wetter, es war zwar sehr kalt und windig, aber dafür sehr sonnig. Abends wurde es allerdings super kalt und der Wind blies die meiste Zeit auch gegen uns, anstatt uns mit sich zu tragen. Aber so ist das eben auf dem Rad. Zelten war auch ziemlich hart, da wir noch an die Luxusplätze mit beheizten Küchen und TV Lounges in Ozeanien gewohnt waren. Dort war das Wetter so ziemlich egal, solange wir das Zelt noch im Trockenen aufstellen konnten. Zurück in Europa gab es noch nicht einmal eine Abdeckung, unter der wir bei Wind und Regen hätten kochen können. Leider können wir in unserem Zelt nicht kochen und daher blieb die Küche öfters kalt oder wir sind essen gegangen. Irgendwie ist zelten hier wie wild campen, der einzige Unterschied sind teure Duschen, die auch noch extra kosten, wenn sie warm sein sollen.

In England ist uns dann wieder aufgefallen, was wir in den letzten Monaten doch sehr vermisst haben: richtig alte Häuser und Gebäude. Wir radelten durch schöne, grüne und hügelige Landschaften, die von malerischen Dörfern umgeben waren. In Stodmarsh, einem dieser Dörfer, gönnten wir uns ein schönes Zimmer in einer Frühstückspension, obwohl wir hier schon kurz nach dem Mittagessen ankamen. Aber wir konnten nicht widerstehen. Es war doch schon sehr lange her, dass wir in einem richtig schönen Hotel übernachtet hatten. Und nicht nur unser Zimmer war toll, auch das Essen haben wir in vollen Zügen genossen.

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We had to squeeze through a myriad of fences on English bike paths. Sometimes we even had to carry our bikes over the barriers. Long distance bike path planners don't seem to expect cyclists with luggage.

Hier fragt man sich doch wirklich, wer diese Langstrecken-Radwege geplant hat. Wir mussten Hunderte dieser Barrieren überwinden, manchmal blieb uns sogar nichts anderes übrig, als die Räder über die Zäune zu heben!

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Resting at the backyard of our B&B

Mittagspause im Garten unserer kleine Pension

FedEx seems to be everywhere in England, even in the middle of nowhere

FedEx scheint überall in England unterwegs zu sein, auch da, wo es sonst nicht viel gibt.

Close to Dover

Kurz vor Dover

Waiting for the ferry

Wir warten auf die Fähre

Am nächsten Tag kamen wir der Heimat wieder ein Stückchen näher, wir waren auf dem europäischen Festland. Zurück in Frankreich und Belgien merkten wir, was wir in Ozeanien noch vermisst haben: ruhige Straßen und fahrradfreundliche Autofahrer, die bei Gegenverkehr brav hinter uns warteten. Die Kehrseite der Medaille waren allerdings dreckige Campingplätze und unfreundliche Besitzer. Man kann nicht alles haben!

Nach schon 1,5 Tagen waren wir dann wieder in den Niederlanden. Wir befanden uns nun auf dem Weg nach Den Haag, zu Johans Schwester. Zurück auf dem Festland hatten wir jeden Tag Regen, zelteten aber dennoch jeden Tag, da wir nicht so viel Geld ausgeben wollten. In Den Haag haben uns Johan’s Schwester und ihr Freund Joost ein ganzes Wochenende verwöhnt und bespaßt. Das war schön. Vielen Dank! Danach ging’s dann weiter in Richtung Norden zu Johans Eltern. Auch hier war die Wiedersehensfreude groß!

Country #22: Belgium

Land #22: Belgien

 

The Belgian coast: awful architecture to the right...

Die belgische Küste: fürchterliche Architektur zur Rechten,…

…some old buildings squeezed in between...

…ein Paar alte Gebäude dazwischen….

…and fun art and ocean to the left...

…und lustige Kunst sowie das Meer zur Linken…

…and the front.

…und vor uns.

In den Niederlanden:

Morning fog

Nebel am Morgen

The famous Delta works

Die berühmten holländischen Delta Werke,…

…the famous Dutch windmills….

…die berühmten holländischen Windmühlen….

…and even more famous blue tiles from Delft.

…und die noch berühmteren blauen Fliesen von Delft.

With Anneke and Joost

Familien-Wiedersehen #1: Mit Anneke und Joost

Even ferries require muscle work

Auch auf den Fähren geht ohne Muskeleinsatz gar nichts

Oooops, did I shrink overnight?

Oh, bin ich heute Nacht vor lauter Regen eingelaufen?

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Back to the roots

Zuhause!

Johan and his parents, flying the Dutch flag ;-)

Familien-Wiedersehen #2: Johan mit seinen Eltern, die die holländische Flagge gehisst haben 😉

Und danach ging es dann endgültig in Richtung Heimat und wir radelten den letzten Teil unserer großen Reise nach Süden gen Empfingen. In Deutschland radelten wir bis Mannheim am Rhein entlang und von dort bis Stuttgart am Neckar. Auf dem Weg trafen wir uns noch mit Freunden und unserem Sponsor Idworx, wo unsere Räder gleich nochmals generalüberholt wurden. Herzlichen Dank an Gerrit Gaastra dafür! Die Strecke am Rhein entlang war OK, aber für uns doch ziemlich langweilig. Wir haben sie irgendwann die Rentnerautobahn genannt, da wir den Altersdurchschnitt auf diesen Radwegen deutlich senkten. Der Neckar war dann schon deutlich besser, da die Landschaft hier noch viel ursprünglicher ist, weniger Touristen unterwegs waren und uns auch die Dörfer viel besser gefielen.

Some Dutch art

Niederländische Kunst

Last day in the Netherlands

Unser letzter Tag in den Niederlanden

Deutschland:

Hooray, we're in Germany again!

Hurra, wir sind wieder in Deutschland!

My new friend

Mein neuer Freund, aber so richtig begeistert sind wir beide nicht 😉

Somewhere along the Rhine

Irgendwo am Rhein

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What a great idea - vending machine for bike tires

Super Idee – Fahrradschläuche aus dem Automaten

More Rhine cycling

Noch mehr Rhein

An Australian/Kiwi couple we met along the Rhine

Ein australisch/neuseeländisches Paar, das wir am Rhein getroffen haben

Cycling into Cologne

Auf dem Weg nach Köln

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The grandiose Cologne cathedral

Der grandiose Kölner Dom

With our dear friends Anja and Volker

Freunde-Wiedersehen #1: Unsere lieben Freunde Anja und Volker

With Gerrit Gaastra, who is producing our wonderful Idworx bikes

Mit Gerrit Gaastra, der unsere wunderbaren und heißgeliebten Räder herstellt

The holy Johan? Wishful thinking ;-)

Der heilige Johan, wer’s glaubt, wird selig!

Our new car?

Unser neues Auto?

In Eltville

In Eltville

Celebrating my birthday with dear friends

Freunde-Wiedersehen #2: Geburtstagsparty mit lieben Freunden

Kiwis in Germany

Kiwis in Deutschland

Typical architecture along the Rhine

Typische Rheinarchitektur

Camping at the Neckar

Zelten am Neckar

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Last stop Stuttgart - with my cousin Petra and Ramon

Familien-Wiedersehen #3: Letzter Halt in Stuttgart bei meiner Cousine Petra und ihrem Mann Ramon

Coming home: welcome by my brother Alex, his girlfriend Tina and their daughter Selma

Familien-Wiedersehen #4: Zuhause hießen uns mein Bruder Alex, seine Freundin Tina und meine kleine Nichte Selma herzlich willkommen.

Final welcome of the day with my parents and my brother's little ones

Familien-Wiedersehen #5: Finales Willkommen bei meinen Eltern sowie mit Selma und Lenny

Was uns nach unserer Rückkehr besonders aufgefallen ist: nichts oder nicht vieles hat sich in den letzten 20 Monaten verändert. Überall in Europa.  Für uns fühlte sich die Rückkehr fast so an, als wären wir nur ein Paar Wochen weg gewesen. In London rennen nach wie vor dunkel beanzugte Männer und Frauen mit ihren Smartphones und grimmigen Gesichtern geschäftig durch die Straßen; in Belgien wird Cappuccino noch immer mit Schlagsahne serviert, in Holland radelt jeder und die vielen Radwege sind ein Traum. Und in Deutschland hält man sich an die Vorschriften. In Wesel fuhren wir mit dem Rad durch die leere Fußgängerzone und wurden andauernd angesprochen, dass das nicht erlaubt sei. Irgendwann machte Johan sich den Spaß und fragte nach, was denn das Problem sei. Und interessanterweise nicht, dass wir irgendjemanden gefährdeten oder störten, im Gegenteil. Die Menschen wollten uns nur darauf aufmerksam machen, dass hier die Polizei dauernd Strafzettel an Radfahrer verteilt. 20 EUR waren uns dann doch zu teuer und wir sind brav abgestiegen. Aber am meisten hat uns gefreut, dass sich unsere Familien und Freunde auch nicht verändert hatten und es sich auch hier fast so anfühlte, als hätten wir uns erst vor kurzem gesehen.

Nachdem wir nun schon eine Weile in unserem temporären Zuhause sind – dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin – hatten wir ein wenig Zeit, über unsere Reise nachzudenken. Wir können uns noch immer nicht vorstellen, dass wir wieder zurück sind, alles fühlt sich noch sehr unwirklich an. Aber eines wissen wir: wir hatten die beste Zeit unseres Lebens, wir haben tolle Menschen getroffen, neue Freunde gewonnen, haben unglaubliche Landschaften gesehen, sind viele Berge hoch geschwitzt, haben mehr als einmal geflucht und mussten uns mehr als einmal daran erinnern, dass wir diese Art zu reisen selbst gewählt haben. Wir haben die ein oder andere Träne vergossen, gemeinsam gelacht und gestritten. Wir  sind unendlich dankbar für all die Erfahrungen, die wir gemacht haben und all die lieben Menschen, die wir getroffen haben. Ganz besonders dankbar sind wir, dass wir sicher und unversehrt wieder zuhause angekommen sind. Auch wenn ich mich wiederhole, für uns war diese Reise und vor allem diese Art zu reisen genau das Richtige, wir bedauern nichts, da wir viel gelernt haben, vor allem von den Ärmsten und wir sind reicher denn je. Das Leben ist eine lange Reise, das Leben ist schön, das sollten wir niemals vergessen.

619 Tage reisen sind nun vorbei. Wir sind fast 26.000km auf drei Kontinenten durch 23 Länder geradelt und haben 142 Blogs geschrieben. Viele Menschen haben unsere Reise verfolgt und wir hoffen, dass wir einige davon inspirieren konnten. Heute möchten wir uns bei euch allen für eure Treue und dafür bedanken, dass ihr durch eure unterstützenden Kommentare Teil unserer Reise geworden seid. Dieser Lebensabschnitt ist nun vorbei und ein neuer beginnt. Unser Blog wird weiterleben, da wir auch künftig weiterradeln. Wir werden monatliche Updates zu den unterschiedlichsten Themen veröffentlichen. Wir hoffen, ihr bleibt dabei!

Herzlichen Dank, ihr wart ein tolles Publikum!

Geradelte Kilometer

15. April, London Heathrow – Richmond, 20km
16. April, Richmond, rest day
17. April, Richmond – Chatham, 37km
18. April, Chatham – Whinstable, 70km
19. April, Whinstable – Stodmarsh, 24km
20. April, Stodmarsh – Oye Plage (F), 68km
21. April, Oye-Plage – Middelkerke (B), 78km
22. April, Middelkerke – Dishoek (NL), 90km
23. April, Dishoek – Ellemeet, 60km
24. April, Ellemeet – Brielle, 48km
25. April, Brielle – The Hague, 43km
26./27. April, Den Haag, rest days
28. April, Den Haag – Eeemdijk, 106km
29. April, Eemdijk – Meppel, 105km
30. April – 2. Mai, Meppel, rest days
3. Mai, Meppel – Vorden, 98km
4. Mai, Vorden – Wesel (D), 84km
5. Mai, Wesel – Meerbusch, 85km
6. Mai, Meerbusch – Köln, 69km
7. Mai, Köln – Lohmar, 28km
8. Mai, Lohmar – Wachtberg – Mehlem, 51km
9. Mai, Mehlem – Wachtberg – Kesselheim, 71km
10. Mai, Kesselheim – Bacharach, 58km
11. Mai, Bacharach – Bodenheim, 67km
12. -14. May, Bodenheim, rest days
15. Mai, Bodenheim – Heidelberg, 103km
16. Mai, Heidelberg – Neckarsulm, 87km
17. Mai, Neckarsulm – Stuttgart, 103km
18. Mai, Stuttgart, rest day
19. Mai, Stuttgart – Empfingen, 85km

Gesamtdistanz: 25.954km, davon 1,739km in Europa (England, Frankreich, Niederlande, Deutschland)