Das tapfere Schneiderlein

8. – 19. März, 2014 – Nach Invercargill radelten wir endlich mit lang ersehntem Rückenwind. Den ganzen Tag flogen wir fast durch die hügelige Landschaft, deren Straßen von Berg zu Berg steiler wurden. Mittlerweile waren wir in den Catlins, einer rauhen, dünn besiedelten Gegend mit tollen Küsten und dichtem Regenwald. Hier gibt es viele seltene Vogelarten, unter anderem gelbäugige Pinguine.DSCF8196 DSCF8200   DSCF8313

Don't think the architect won a price for this church!

Für diese Kirche hat der Architekt sicher keinen Preis gewonnen!

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Our home for tonight is ready!

Unser heutiges Zuhause ist fertig aufgebaut!

Da ich noch nie wilde Pinguine gesehen habe, war das für mich eine besondere Attraktion. Wie der Zufall es will, war unser Campingplatz dicht an einem Küstenstrich, wo die Pinguine abends an Land kommen. Am Campingplatz riet man uns, so gegen 19.30 Uhr in Richtung Strand zu gehen. Erwartungsfroh liefen wir also entlang der Küste und sahen schon von weitem eine bunte Menschenmenge. Wir waren mal wieder nicht die einzigen. Als wir dann endlich ankamen, standen ungefähr 100 Schaulustige wartend, aufgeregt und mit gezückten Kameras herum. Und ach herrje, da war ein Pinguin. Ja, ganz richtig, genau ein Pinguin stand dicht bei der Menschenmenge. Erst dachte ich, es handele sich um ein ausgestopftes Exemplar, da sich das Ding auf dem Felsen nicht bewegte, aber als wir uns ein Guckloch durch die Menschenmenge erhaschten, sahen wir, dass dieses Exemplar tatsächlich lebte. Ich hatte eigentlich gehofft, eine ganze Kolonie von Pinguinen anzutreffen, nicht nur einen. Daher liefen wir ein bisschen weiter und tatsächlich, ganz weit weg hüpften noch zwei Exemplare aus dem Meer und wackelten gemütlich hintereinander her. Sie wirkten wie ein altes Ehepaar, der Mann vorneweg, sich ab und zu umdrehend und schimpfend und nach ein Paar Streitigkeiten ging es dann weiter. Nach ungefähr einer halben Stunde liefen wir ein bisschen enttäutscht wieder zum Zelt zurück. Drei Pinguine waren nicht gerade überwältigend, aber immerhin. Am nächsten Morgen sahen wir dann noch zwei Hector Delphine, die neugierig in der Bucht schwammen. Damit sind zwei weitere vom Aussterben bedrohte Tierarten gesichtet und abgehakt.

On the way to see the penguins

Auf dem Weg zu den Pinguinen

Who can spot the penguin?

Wer sieht den Pinguin?

Ha, there he is!

Ha, hier ist er!

Von hier ging es wieder langsam in Richtung Norden und Dunedin, auch bekannt als die Öko-Hauptstadt Neuseelands, da die Otago Halbinsel im Osten weitere Pinguinkolonien beherbergt und die einzige Festland-Brutstätte für den königlichen Albatross ist. Die Stadt selber hat mich sehr an Edinburgh erinnert, mit schöner viktorianischer Architektur, einzigartig in der südlichen Hemisphäre.
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Johan with too much energy

Heute mal wieder zu viel Energie

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Albert Hein is everywhere, even in New Zealand!

Albert Hein (Supermarktkette in den Niederlanden) ist überall, sogar in Neuseeland!

One of the many deer farms - most of the meat is being exported to Europe

Rehfarm, eine der vielen in Neuseeland. Das Fleisch wird hauptsächlich nach Europa exportiert.

Dunedin

Dunedin

Nach Dunedin machten wir uns wieder auf ins Innere der Insel, um einen Teil des Otago Eisenbahn-Radwegs abzuradeln. Doch erst mussten wir mehr als 20 oft lange und fast immer steile Berge bis nach Middlemarch überwinden. Ein harter Tag, an dem wir viel zu spät losgefahren sind und erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit ankamen. Dieser Tag war fast wie Radeln durch die Highlands von Schottland, kein Wunder dass sich die Schotten vor vielen Jahren Dunedin als ihre neue Heimat fern der Heimat ausgesucht haben.

Von Dunedin bis Middlemarch:

Leaving Dunedin

Abfahrt aus Dunedin

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The lion heads

Löwenköpfe

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Der Otago Eisenbahn-Radweg von Middlemarch nach Ranfurly:

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Ach ja, so allmählich lässt uns unsere Kleidung im Stich und das, wo wir doch bald wieder nach Hause fuhren. Begonnen hat es mit meinem Nachthemd. Noch vor ein Paar Tagen war ich stolz, dass es so lange gehalten hat, immerhin habe ich es vom ersten Tag an so gut wie jeden Tag getragen und innig geliebt. Und wie es dann so kam, wollte ich es eines Abends nach dem Duschen über den Kopf ziehen und Ratsch, habe ich einen 30cm langen Riss im Hemd. Natürlich vorne und natürlich hatte ich keine sauberen Kleider dabei. Zum Glück war es draußen schon dunkel und ich schlich mich unauffällig zurück zum Zelt. Da ich so kurz vor Ende unserer Reise nichts neues kaufen wollte und auch keine alten T-Shirts mehr hatte, hieß es nähen ab sofort. Und das sollte eine fast tägliche Beschäftigung werden, da die Baumwolle mittlerweile so dünn war, dass ich bei jeder noch so kleinen Bewegung nachts ein weiteres Loch ins Hemd riss. Man hätte fast meinen können, dass Johan mir wie wild geworden die Kleider vom Leibe riss…

In Ranfurly haben wir bei einer Warm Showers Familie im Garten gezeltet und einen typisch neuseeländischen Abend inklusive Abendessen verbracht. Da das Wetter am nächsten Tag so schlecht war, luden uns die Kirks ein, noch einen weiteren Tag zu bleiben und wir wurden in die Geheimnisse des schottischen Sports Curling eingeweiht. Hat super Spaß gemacht, vor allem das Eisfegen!

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With the Kirks

Mit den Kirks

Weiter ging es dann durch eine sehr abgelegene Gegend und über einen langen Pass. Den ganzen Tag über fuhren nur eine Handvoll Autos an uns vorbei und mit dem wieder mal super schönen Wetter hatten wie einen weiteren wunderschönen und außergewöhnlichen Tag in Neuseeland.

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Von Duntroon aus, wo wir wieder relativ spät ankamen, da wir den Schwierigkeitsgrad des Passes, der aus zwei Gipfeln bestand unterschätzt hatten, ging es dann am nächsten Tag auf dem ‘Alps to Ocean’-Radweg weiter in Richtung Südalpen. Der Radweg war ein Traum! Wieder mal. Wir dachten hier sogar einmal, dass wir uns jetzt wohl irgendwo im Nirgendwo nun doch verfahren hätten, da der Weg kaum noch einem Weg ähnelte, sondern aus einem Meter hohem Gras bestand. Erst als uns einige Mountainbiker entgegenkamen, waren wir erleichtert. Auch hier mussten wir über einen Berg, der in der Radwegbeschreibung als 9km lang beschrieben war. Nach besagten 9km waren wir irgendwo an einem Hang, aber ganz sicher nicht oben, ein Ende des Berges war nicht in Sicht. Mittlerweile wurde der Grasweg auch zu einem felsigen und schmalen Pfad: links der Berg und rechts ging es steil nach unten. Wir waren jetzt auf einem Mountainbike-Trail, der äußerst ungeeignet für Trekkingräder mit viel Gepäck ist. Irgendwann sind wir von den Rädern abgestiegen, nicht weil der Weg zu steil wurde, sondern eher, weil er so steinig war, dass uns das Gehubbel zu blöde wurde. Trotz unserer leicht säuerlichen Laune genossen wir die einmaligen Ausblicke ins Tal, auf den See und die schneebedeckten Berge. Gegen 18 Uhr erreichten wir dann endlich den Gipfel, von nun an ging es 16km nach unten, wofür wir auch eine Stunde brauchten, da der Weg auch nach unten nicht besser wurde. Unten angekommen stellten wir bei der Lodge unser Zelt auf und gönnten uns ein leckeres Drei-Gänge-Menü im Restaurant mit Blick auf See und Alpen. Ein weiterer unglaublicher Tag neigte sich einem wunderbaren Ende zu.

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Lunch break

Mittagspause

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Geradelte Kilometer:

8. März, Invercargill – Curio Bay, 76km
9. März,, Curio Bay – Owaka, 69km
10. März, Owaka – Balclutha, 48km
11. März, Balaclutha -Dunedin, 85km
12./13. März, Dunedin, 30km
14. März, Dunedin – Middlemarch, 85km
15. März, Middlemarch – Ranfurly, 62km
16. März, Ranfurly, rest day
17. März, Ranfurly – Duntroon, 80km
18. März, Duntroon – Otematata, 68km
19. März, Otematata – Lake Ohau Lodge, 67km

Gesamtdistanz: 23.182 km, davon 3.012km in Neuseeland

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The valiant little tailor

8 – 19 March, 2014 – We left Invercargill with a strong tailwind supporting us all day long. What a ride! We almost flew over the rolling hills, that became steeper and steeper the further southeast we rode. We were now in the Catlins, a rugged, sparsely populated area featuring a scenic coastal landscape and dense temperate rainforest both of which harbour many endangered species of birds, most notably the rare yellow-eyed penguin. DSCF8196 DSCF8200   DSCF8313

Don't think the architect won a price for this church!

Don’t think the architect won a price for this church!

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Our home for tonight is ready!

Our home for tonight is ready once more!

As I had never seen wild penguins I was very keen on spotting them while being in this area. Luckily our campsite was close by a coastline where some colonies are supposed to come ashore at dusk. The campsite manager advised us to go there by 7.30pm. Excitedly we (OK, I) walked along the coast and from far away we could already see a lot of people standing on the rocks. We weren’t the only ones, it seemed. As we got closer to the area there were about 100 people with cameras ready to shoot waiting for penguins to arrive. And yes, there was a penguin. Exactly one. Standing still on a rock a few meters away from an overwhelmed crowd. First I thought it was a joke and this penguin wasn’t real as it didn’t move at all, but getting closer and finding a hole to look through the crowd I could tell it was real. When I think about a colony of penguins I think more about hundreds of penguins, not just one. So we decided to continue walking a bit further to wait for more penguins to arrive, maybe they had a fun day out at the sea and were late home. And yes, far far away we spotted two more penguins slowly jumping out of the water and walking clumsily behind each other. They looked like an old married couple, fighting every once in a while with the man walking in front, turning back every once in a while to tell his wife to hurry up. Well, after about another 30 minute-wait and more and more people arriving at the beach but no further penguin appearances we left the scene. Not really satisfied with the quantities, but well, at least we saw a few. The next morning we also saw two hector dolphins, another endangered species, that regularly swim in the bay. Two more animals checked!

On the way to see the penguins

On the way to see the penguins

Who can spot the penguin?

Who can spot the penguin?

Ha, there he is!

Ha, there he is!

We were now slowly cycling north again, heading to Dunedin, often referred to as the eco-capital of New Zealand as the Otago Peninsula to the east is home to another colony of penguins (they don’t mention the number of penguins in this colony, hopefully more than 5) and also boasts the only mainland breeding colony of the Royal Albatross. The town itself has the finest examples of Victorian and Edwardian architecture in the Southern Hemisphere and reminded me a lot of Edinburgh. DSCF8287 DSCF8296

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Johan with too much energy

Johan with too much energy

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Albert Hein is everywhere, even in New Zealand!

Albert Hein is everywhere, even in New Zealand!

One of the many deer farms - most of the meat is being exported to Europe

One of the many deer farms – most of the meat is being exported to Europe

Dunedin

Dunedin

From there we headed inland again to cycle parts of the Otago Central Rail Trail, another beautiful path that follows the former Otago railway line. But before we got there we had to cycle to Middlemarch and overcome more than 20 often long and always steep hills. A tough journey we started far too late and ended just before it got dark again. That day we were even more reminded of Scotland. No surprise the early Scots chose Dunedin to settle and build their home away from home.

From Dunedin to Middlemarch:

Leaving Dunedin

Leaving Dunedin

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The lion heads

The lion heads

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The Otago Rail Trail from Middlemarch to Ranfurly:

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By the way, slowly our gear is falling apart, just a few weeks before we are flying home again. It started with my nightie I’ve been wearing since day one of our trip and almost every single night since. I love it and just a few days ago I looked at it thinking that I am very proud on it as it doesn’t have a single hole nor tears anywhere. I maybe should not have thought so, as a few days later I was putting it on after a shower on a campsite when I tore a huge hole of about 30cm into it – at the front and of course while not having anything else with me than my dirty clothes. Thankfully it was already dark outside and I sneakily went back to our tent. As I didn’t want to buy anything new and had no old T-shirts to replace it I started stitching up the tear which became an almost daily task from then on as new tears appeared every morning. One might assume Johan had torn it off my body, but I can assure you, it’s just the thin cotton that’s too weak to resist my nightly movements.

In Ranfurly we pitched our tent in the garden of another Warm Showers family and enjoyed a typical New Zealand family dinner. As the weather forecast was really bad for the next day the Kirks invited us to stay another day and we got introduced to their favorite sports: the ancient Scottish game of curling, great fun!

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With the Kirks

With the Kirks

We now continued through another remote area over a long and winding pass road to Duntroon. Only a handful of cars passed us all day long and with the once more beautiful weather we added another beautiful and extraordinary day in New Zealand.

 

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From Duntroon, where we again arrived pretty late as we underestimated the difficulty of the pass with a double-peak, we were heading into the direction of the Southern Alps again, this time from the other side. We rode the full length of the Alps to Ocean cycle trail, another awesome cycle route. There is one section where we really thought we finally got lost, despite the many road signs. We had to cycle on a path that wasn’t a real path anymore, but mostly high grass and only when some other cyclists passed a little later, we were confident we got it right. We had to cross a pass again described as a 9km uphill ride. When we passed the 9km-mark we were surprised that the peak wasn’t anywhere but near, we continued and continued to climb. The small path became a narrow stony track more suitable for mountain bikers than touring cyclists. At one point we stepped off our bikes and continued pushing them uphill, not because of the gradients, more because of the bumpy, difficult surface of the path. Despite our slightly deteriorating mood we enjoyed the gorgeous views down the valley and at around 6pm we reached the highest point at 900m. Finally, now we would go downhill for the remaining 16km – and get freezing cold. As the path didn’t really improve it took us another hour to get to the lodge where we camped and treated ourselves to a luxury 3-course dinner at the restaurant overlooking the lake and the alps. Another fantastic day had come to an even better end.

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Distances cycled:

8 March, Invercargill – Curio Bay, 76km
9 March, Curio Bay – Owaka, 69km
10 March, Owaka – Balclutha, 48km
11 March, Balaclutha -Dunedin, 85km
12/13 March, Dunedin, 30km
14 March, Dunedin – Middlemarch, 85km
15 March, Middlemarch – Ranfurly, 62km
16 March, Ranfurly, rest day
17 March, Ranfurly – Duntroon, 80km
18 March, Duntroon – Otematata, 68km
19 March, Otematata – Lake Ohau Lodge, 67km

Total distance cycled: 23,182 km of which 3,012km in New Zealand

Wo sind all die Hobbits hin?

5. – 22. Februar 2014 – Wir haben die Morgenfähre um 8 Uhr genommen und kamen vor dem Mittagessen auf der Südinsel an. Die Überfahrt war wieder mal super schön durch die Marlborough Meerengen mit bewaldeten Hügeln zu beiden Seiten. Am übernächsten Tag fuhren wir weiter in Richtung Nelson, wieder entlang der Meerengen. Diese Gegend ist übrigens auch berühmt für ihren Wein. Nelson behauptet von sich selbst, die meisten Sonnentage der Südinsel im Jahr zu haben, wir kamen allerdings im strömenden Regen an, durchgenässt und kalt bis auf die Knochen. Da es nicht nach Wetterbesserung aussah, haben wir uns ein Motelzimmer genommen, was für ein Luxus, eigenes Bad und eigene Küche. Da der nächste Tag wieder schön war, fuhren wir weiter, allerdings nicht sehr weit, da wir doch noch sehr müde von der langen Strecke am Vortag waren.

Boarding time

Kurz vor Abfahrt

Aboard with a still stiff back

Auf dem Schiff mit schmerzendem Rücken wie man unschwer erkennen kann

The Marlborough sounds seen from the land

Die Malborough Meerengen vom Land aus gesehen

Logging harbor

Holzhafen

More Marlborough sounds

Nochmals Meerengen

Almost eaten by a mailbox shark

Haiattacke

Danach ging es dann weiter durch die Berge, einmal, um den starken Urlaubsverkehr zu vermeiden aber auch, weil diese Strecke einfach viel schöner war. Unterwegs haben wir Ruud getroffen, der mit seinem Rad und einem Riesenrucksack auf dem Rücken den Berg hochlief. Dick bekleidet mit langärmeligem Hemd und langer Hose, stark schwitzend sah er ziemlich erschöpft und ungesund aus. Johan, der wie immer voraus radelte, traf ihn zuerst und war ganz besorgt und fragte, ob alles in Ordnung sei. Aber Ruud antwortete nur, dass er lieber bergauf läuft als fährt, da er laufend schneller sei. Wir hoffen sehr, er hat es noch bis zur nächsten Stadt geschafft.
Übrigens sollten wir jetzt täglich mindestens zwei Tourenradler treffen. An einem Tag haben wir sage und schreibe neun getroffen!

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Nice discovery at a pee break in the forest

Entdeckung während einer Pinkelpause im Wald

Die Landschaften hier sind einzigartig, ich glaube, das habe ich bereits mehrfach erwähnt.  Je südlicher wir kamen, desto besser gefielen sie uns. Fast jeden Tag dachten wir, heute war der schönste Tag mit der faszinierendsten Landschaft und am nächsten Tag war es dann noch schöner, mit nur ganz wenigen Ausnahmen. Eine davon ist Greymouth, nach dem Fluss Grey benannt. Und so ist die Stadt auch, grau und langweilig mit nur einem netten Cafe, dafür aber etwas seltsamen Einwohnern mit seltsamem Dialekt, der einige Kommunikationsprobleme verursachte.

Unsere erste off-road Erfahrung von Murchison nach Springs Junction:

Yes, we cycled through six streams, well, I actually walked through five, too wimpy!

Ja, wir sind wirklich durch 6 Flüsse gefahren, ich allerdings nur durch einen, die anderen 5 bin ich Angsthase gelaufen.Cycling with the cows, the farmer and busy working dogs to keep the cattle on track

Hier radeln wir mit Kühen, der Bäuerin und den Hunden, die die Kühe in Schach halten.
Uphill in the forest

Und mal wieder nach oben

Rain in the background

Regen im Hintergrund

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Bull fight

Stierkampf

In jenem Cafe fragten wir nach den Portionen für die Salate und die Bedienung zeigte uns eine mini und eine sehr kleine Schale. Da wir immer hungrig sind, fragte ich:  “Are you serving the salads with bread?” Die Dame hinter der Theke verstand mich nicht und fragte: “What?” “Do the salads come with bread, as the bowls are so tiny?” “WHAT?” “BREAD???” Erst dachte ich sie sei schwerhörig, aber dann antwortete sie: “Ah, you mean breeeeed?” Ja, in der Tat fragte ich nach Brot, aber breeeeeed war auch OK. Natürlich war kein Brot dabei. Wir hoffen nur, dass wir uns diesen Akzent hier nicht angewöhnen.

Another beautiful mailbox

Noch so ein toller Briefkasten 

Von Greymouth aus fuhren wir auf Umwegen weiter entlang der Westküste, die auch Wetküste genannt wird, da es hier so viel regnet. Und es stimmte, ein Paar schönen Tagen folgten direkt ein Paar Tage Regen. Zum Glück war es aber noch recht warm mit Tages-Temperaturen um die 20 Grad. In einem kleinen Dorf konnten wir bei Dulkara übernachten und auf schönes Wetter warten. Hier macht es nämlich nicht viel Sinn, im Regen zu fahren, da man dann absolut nichts sieht. Das wäre doch zu schade, die schneebedeckten Berge und Gletscher zur Rechten und das Meer oder die Flusstäler zur Linken nicht bestaunen zu können.

So oft wie möglich versuchten wir auch, die Hauptstraßen zu vermeiden und radelten auf Nebenstraßen oder speziellen Fahrradwegen. Diese Strecken waren meist die schönsten: kein Verkehr, Radeln durch dicken Busch und fernab von jeglicher Zivilisation. Wir fühlten uns oft wie Teil eines Märchens und warteten jeden Moment darauf, dass ein Hobbit auf den Weg springt. Aber falsch, Cowboys sollten wir treffen. In einem Dorf, das sich Cowboy’s Paradise nennt und wie eine Wildwest-Stadt aussieht, trafen wir auf Cowboys und Cowgirls, die auf Gegenstände mit echten Gewehren und echter Munition auf Gegenstände schossen. Es gab auch einen Saloon, von wo aus wir das ganze Treiben schmunzelnd begutachteten.

Von Greymouth auf dem Westcoast Wilderness trail:

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'Real' cowboys in action

‘Echte’ Cowboys in Aktion

We're still working on Johan's helmet fittings ;-)

Am richtigen Sitz arbeiten wir noch!

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The end of the beautiful cycling trail

Das Ende des Radweges

Auf dem Weg nach Hari Hari:

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Gusty cross winds

Starker Seitenwind

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Look at the clouds!

Kuck mal, die Wolken…

With Dulkara

Mit Dulkara

Oft übernachteten wir auch auf staatlichen Campingplätzen, die billig sind und meist nur Toiletten und Trinkwasser bieten, wenn überhaupt. Eines Abends stellten wir unser Zelt im Regen auf einem der wunderschönen Campingplätze auf, um festzustellen, dass wir neben einer Million Sandfliegen von äußerst seltsamen Gestalten umgeben waren.  Zunächst hörten wir ein komisches Piepsen. Eine deutsche Frau lief mit ihrem Metalldetektor im Wald rum und dann auch noch um unser Zelt um Schätze zu finden. Grinsend beobachteten wir sie und ich glaube, Johan war ein bisschen neidisch. Nachdem wir uns mit feuchten Tüchern im Zelt gewaschen – im Freien waschen war aufgrund der Sandfliegen unmöglich – und unsere Nudeln gegessen hatten, ging ich zurück zum Zelt und Johan machte einen kleinen Spaziergang. Plötzlich sprang ein Mann aus einem 20-Meter langen Campingwagen, rannte hinter Johan her und blubberte ihn voll, wie toll er doch Fahrradfahren fände.  Mit blutenden Ohren und leicht genervt kam Johan kurze Zeit später zum Zelt zurück. In der Zwischenzeit kam ein anderer Mann zu mir, um mir zu erzählen, wie schrecklich doch die Südinsel sei, da so viele Sandfliegen und so schlechtes Wetter und überhaupt sei doch alles so schrecklich. Kopfschüttelnd lagen wir kurz darauf im Zelt und hofften, dass sich der Axtmörder für heute Nacht ein anderes Opfer suchen würde. 

At another scenic campsite

Auch ein Traum-Campingplatz

Multi-purpose bikes

Mehrzweckräder

The weirdo campsite

Psycho-Campingplatz

And our little home in the sandfly corner

Unser Zuhause in der Sandfliegen-Ecke

Kurz vor dem Franz Josef Gletscher trafen wir Manta, einen aufgeregten japanischen Fahrradfahrer. Er erzählte uns, dass vor uns eine junge Frau auf einem Sitzfahrrad radele. Wir wurden hellhörig, da wir auf der Nordinsel bereits zweimal die Französin Lena, 68, getroffen hatten. Auch auf Nachfrage bestätigte uns Manta, dass es sich um eine junge Frau handle. Ungefähr zehn Minuten später trafen wir sie dann, die junge Frau: Lena! Wir mussten alle sehr lachen, was für ein Kompliment und was für eine Leistung. Lena fährt jeden Tag ungefähr 70km, legt kaum Ruhetage ein. Sie war am gleichen Tag wie wir in Hari Hari, wir bei Dulkara und sie im Motel nebenan. In den nächsten Tagen sollten wir sie noch öfters treffen und wir fuhren sogar einen Tag gemeinsam, aber das ist eine andere Geschichte.

Great views ahead and great views behind, thanks to a huge mirror!

Dank eines Riesenspiegels super Aussichten nach vorne und nach hinten

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Beautiful blue rivers with water from the glaciers

Milchigblaue Flüsse in denen Gletscherwasser fließt

Johan crossing one of the may one-way bridges

Johan überquert eine der unzähligen einspurigen Brücken

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Happy Manta from Japan

Der fröhliche Manta aus Japan

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Melissa, the teacher

Morning mood at Franz Josef

Morgenstimmung am Franz Josef

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More Maori art

Maori Kunst

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Lena, still cycling at 68, chapeau, Madame!

Lena fährt mit 68 noch immer Fahrrad. Hut ab, Madame!

Melissa from Spain

Melissa aus Spanien

Wir haben uns den Fox Gletscher aus der Nähe angesehen. Ziemlich beeindruckend, obwohl er kleiner ist als Franz Josef. Um dorthin zu kommen radelten wir durch den Wald und mussten dann noch ca. 30 Minuten im Gletschertal wandern.

On the way to the glacier

Auf dem Weg zum Gletscher

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On a section of about 300m there were huge signs telling us not to stop due to falling rocks. What is the first thing Johan does? STOP!

In einem Abschnitt von ca. 300m waren Warnschilder angebracht, hier nicht anzuhalten, da Felsen drohten, abzustürzen. Das erste was Johan nach so einem Schild macht: ANHALTEN!

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Wow! Look what's behind...

Wow! Was ein Gletscher…

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Obwohl wir noch hätten weiterfahren können, haben wir uns ein kleines Zimmer genommen, da die Wettervorhersage für die Nacht und den kommenden Tag sehr schlecht war. Wir wollten einen weiteren Ruhetag einlegen und schliefen aus. Gegen 9.30 Uhr kamen plötzlich Sonnenstrahlen durch unser Fenster. Nach genauer Inspektion mussten wir feststellen, dass das Wetter schön war. Also nichts wie raus aus den Federn, packen und frühstücken und um 10.45 Uhr saßen wir auf den Rädern. Eigentlich viel zu spät, da diese Etappe deutlich über 100km lang war, aber wir wollten einen schönen Tag nicht verschwenden. Und wir haben es nicht bereut. Ab und zu kam ein kleiner Schauer runter, aber ansonsten war das Wetter gut. Abends angekommen haben wir uns ein Essen im Restaurant gegönnt und später unser Zelt gerade noch vor dem nächsten Regenguss aufgebaut. Lena wartete schon auf uns ;-).

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Geradelte Distanzen:
5. Februar, Wellington – Picton, 16km
6. Februar – Ruhetag
7. Februar, Picton – Nelson, 117km
8. Februar, Nelson – Richmond, 16km
9. Februar, Richmond – St. Arnaud, 78km
10. Februar, St. Arnaud – Murchison, 65km
11. Februar, Ruhetag
12. Februar, Murchison – Springs Junction, 85km
13. Februar, Springs Junction – Reefton, 50km
14. Februar, Reefton – Greymouth, 85km
15. Februar, Ruhetag
16. Februar, Greymouth – Hans Bay, 73km
17. Februar, Hans Bay – Hari Hari, 94km
18./19. Februar, Regenpause
20. Februar, Hari Hari – Franz Josef, 66km
21. Februar, Franz Josef – Fox, 36km
22. Februar, Fox – Haast, 122km

Gesamtdistanz: 21.827km, davon 1,653 in Neuseeland

Where have all the hobbits gone?

5 – 22 February, 2014 – We took the 8am ferry from Wellington to Picton and before noon we were on the south island. The sail was beautiful through the Marlborough sounds with rolling green hills to both sides. We continued our journey a few days later to Nelson and this time cycled along the Marlborough sounds, a very scenic landscape and famous wine region. Nelson claims to have the most sunshine of this island, but we arrived in the pouring rain, wet and cold to the bones. As the rain wouldn’t improve we chose for a motel, what a luxury for us. We left late the following day and stopped early again, too tired from the long journey the day before.

Boarding time

Boarding time

Aboard with a still stiff back

Aboard with a still stiff back

The Marlborough sounds seen from the land

The Marlborough sounds seen from the land

Logging harbor

Logging harbor

More Marlborough sounds

More Marlborough sounds

Almost eaten by a mailbox shark

Shark attack

We then took a route through the mountains, mainly to avoid heavy traffic but also because it is so much more scenic. On our way we met Ruud, a Dutch cyclist, walking his bike up the hill with a huge backpack on his back. He was wearing thick clothes despite the warm temperatures, sweating like crazy and didn’t look very healthy. Johan met him first as he was as usual ahead of me and was really worried about him and asked if he was ok. But Ruud explained that he was more an uphill walker than cyclist. He hates hills and thinks he is much faster walking his bike. In the evening we wondered if he made it into town!

As from now we would meet at least two touring cyclists per day. One day there were nine!

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Nice discovery at a pee break in the forest

Nice discovery at a pee break in the forest

The landscape was absolutely stunning. Almost every day we thought that this day has been the nicest with the best scenery so far. But it would just continue to get better and better, with very few exception. One of it was Greymouth, named after the river Grey. The city is as grey and boring as the name and locals were a little strange as well.

Our first off-road experience from Murchison to Springs Junction:

Yes, we cycled through six streams, well, I actually walked through five, too wimpy!

Yes, we cycled through six streams, well, I actually walked through five, I am a coward!

Cycling with the cows, the farmer and busy working dogs to keep the cattle on track

Cycling with the cows, the farmer and busy working dogs to keep the cattle on track

Uphill in the forest

Uphill in the forest

Rain in the background

Rain in the background

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Bull fight

Bull fight

We also discovered the funny Kiwi accent and had a few communication issues at a local café, the only nice one we could find. We were asking for the size of the bowls for the salads and were shown a mini and a tiny bowl supposed to be the small and large one. As we are always very hungry I asked: “Are you serving the salads with bread?” The young lady behind the counter couldn’t understand me: “What?” “Do the salads come with bread, as the bowls are so tiny?” “WHAT?” “BREAD???” I first thought she was maybe deaf but then she replied: “Ah, you mean breeeeed?” Well, I actually meant bread, but breeeeeed would have been fine as well. Of course it came without. I just hope we don’t pick up this accent!

Another beautiful mailbox

Another beautiful mailbox

From Greymouth we continued along the Westcoast, also dubbed the Wetcoast as it rains a lot. And it was true, a few nice days were followed by a few rainy days. Thankfully it was still relatively warm with day temperatures around 20 degrees. In a small town on the way to the glaciers we could stay with Dulkara, another Warm Showers host and waited two days for the rain to stop. In this area it doesn’t make any sense to cycle in the rain as you won’t be able to see anything and that’s what it is all about here: breath-taking snow-capped mountains and glaciers to the left, the sea or river valleys to the right.

As often as possible we tried to avoid the highways and took back roads or dedicated cycle trails. These parts of our journey were usually the best ones: no traffic, bush cycling, and very remote. We often thought we were part of a fairy tale and small hobbits would soon cross our paths. But we were wrong, cowboys crossed our path at Cowboy’s Paradise, a replica wild west town. It was hilarious with dressed up cowboys and cowgirls, shootings and a real saloon where we could enjoy a drink and watch cowboys in action.

Leaving Greymouth on the Westcoast Wilderness trail:

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'Real' cowboys in action

‘Real’ cowboys in action

We're still working on Johan's helmet fittings ;-)

We’re still working on Johan’s helmet fittings 😉

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The end of the beautiful cycling trail

The end of the beautiful cycling trail

On our way to Hari Hari:

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Gusty cross winds

Gusty cross winds

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Look at the clouds!

Look at the clouds!

With Dulkara

With Dulkara

Often we stayed at government-run and cheap campsites with little to no amenities. If we were lucky there was a toilet and drinking water. One day we stayed at a beautiful campsite only to discover that we were surrounded by some weird people, besides one million sandflies. We were about to pitch our tent in the rain when we heard a strange beep coming closer: a German woman with metal detector looking for treasures and she had to search around our tent, much to our amusement (I think Johan envied her a little bit). After we had washed ourselves with wet towels in the tent – a wilderness shower was absolutely impossible as the sandflies were eating us alive – and had eaten our pasta I headed back to the tent and Johan went for a walk. Suddenly a man jumped out of his 20m long camper-bus, run after Johan to talk to him about cycling and how much he loved it. A short walk and a weird conversation later Johan was back in the tent. In the meantime another man had approached me asking about our route and then told me, that everything would get so much worse on our way south: the sandflies, the weather, really bad choice he thought. Johan and I looked at each other with disapproval and hoped the axe murderer had chosen another campsite for tonight!!

At another scenic campsite

At another scenic campsite

Multi-purpose bikes

Multi-purpose bikes

The weirdo campsite

The weirdo campsite

And our little home in the sandfly corner

And our little home in the sandfly corner

Close to Franz Josef glacier we met a Japanese cyclist going the opposite direction. He was very excited and told us, there was a young woman ahead of us, cycling on a recumbent. We had met French Lena, 68, twice on the North island but as Manta was 100% sure that he met a young girl we thought there must be someone else on such a bike. About ten minutes later we saw her, Lena, the young girl :-). What a compliment and what an achievement for her. She hardly takes rest days and cycles constant distances of around 70km. We were at the same day in Hari Hari, she at the motel and we with Dulkara! We would meet her many more times the coming days and even cycle with her, but that’s another story.

Great views ahead and great views behind, thanks to a huge mirror!

Great views ahead and great views behind, thanks to a huge mirror!

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Beautiful blue rivers with water from the glaciers

Beautiful milky blue rivers with water from the glaciers

Johan crossing one of the may one-way bridges

Johan crossing one of the many one-way bridges

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Happy Manta from Japan

Happy Manta from Japan

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Melissa, the teacher

Morning mood at Franz Josef

Morning mood at Franz Josef

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More Maori art

More Maori art

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Lena, still cycling at 68, chapeau, Madame!

Lena, still cycling at 68, chapeau, Madame!

Melissa from Spain

Melissa from Spain

We decided to see the Fox glacier. It’s quite an impressive glacier even though smaller than Franz Josef. Getting there we cycled through the bush and afterwards walked through the glacier valley.

On the way to the glacier

On the way to the glacier

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On a section of about 300m there were huge signs telling us not to stop due to falling rocks. What is the first thing Johan does? STOP!

On a section of about 300m there were huge signs telling us not to stop due to falling rocks. What is the first thing Johan does? STOP!

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Wow! Look what's behind...

Wow! Look what’s behind…

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Despite we still would have had time to continue we checked into a hostel as the weather forecast was horrible for the night and the coming day. Hence we wanted to rest another day and slept in. At around 9.30 am we noticed the sun shining into our room. We took a closer look and realized that it was a beautiful day. We quickly changed our plans, packed up our stuff hectically, ate our breakfast and were on the bikes by 10.45pm. Far too late as we had to cover far more than 100km to Haast, but we didn’t want to waste a good day. And we didn’t regret it. We had the odd shower every now and then but for the rest it was a good cycling day. We treated ourselves to a nice restaurant dinner when we arrived at 7.30pm and met Lena once again on the campsite where we pitched our tent just before it poured again!

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Distances cycled:
5 February, Wellington – Picton, 16km
6 February – rest day
7 February, Picton – Nelson, 117km
8 February, Nelson – Richmond, 16km
9 February, Richmond – St. Arnaud, 78km
10 February, St. Arnaud – Murchison, 65km
11 February, rest day
12 February, Murchison – Springs Junction, 85km
13 February, Springs Junction – Reefton, 50km
14 February, Reefton – Greymouth, 85km
15 February, rest day
16 February, Greymouth – Hans Bay, 73km
17 February, Hans Bay – Hari Hari, 94km
18/19 February, rain rest
20 February, Hari Hari – Franz Josef, 66km
21 February, Franz Josef – Fox, 36km
22 February, Fox – Haast, 122km

Total distances cycled: 21,827km, of which 1,653 in New Zealand