Fast geschafft!

26. Oktober – 10. November 2013 – Nach einem weiteren Tag auf Malaysias hässlichen Straßen kamen wir sicher im hässlichen Seremban an. Dort haben wir fast eine Woche verbracht, wir immer noch zu viel Zeit im Land. An einem Tag sind wir nach Sri Menanti geradelt, der königlichen Hauptstadt des Bundesstaates Sembilan, um uns den schönen alten Palast anzuschauen. Das Dorf befindet sich inmitten der Berge und die Radtour dorthin war ziemlich anstrengend. Aber wird wurden mit schönen Aussichten unterwegs belohnt und ein heftiger Regenschauer auf dem Rückweg ersparte uns die Dusche. Alles in allem ein lohnender Ausflug.

Just another busy highway

Wie immer volle Schnellstraßen

Our view for a week - at least we had a room with a window!

Unsere Aussicht für fast eine Woche, immerhin hatten wir ein Fenster!

Beautiful surroundings

Wunderschöne Berglandschaft

First gateway to Sri Menanti

Erstes Tor nach Sri Menanti

More nice houses...

Schöne Häuser…

...and scenery.

…schöne Umgebung.

A beautiful mosque

Eine außergewöhnliche Moschee

The second royal gate to Sri Menanti

Das zweite königliche Tor nach Sri Menanti

The photographer in action

Der Fotograf bei der Arbeit

The royal palace

Der königliche Palast

The royal gardens

Der königliche Garten

Still at the royal palace

Fast wie ein Palast

Am 1. November sind wir dann endlich nach Kuala Lumpur oder KL, wie die Hauptstadt von den Einheimischen genannt wird, weitergefahren: dies sollte unsere letzte große Etappe in Malaysia werden. Ursprünglich wollten wir mit dem Zug fahren, da uns jeder sagte, dass der Verkehr in KL Wahnsinn sei und Fahrradfahren käme eher Selbstmord gleich. Aber zum Glück haben wir in Melaka einen Motorradfahrer getroffen, der uns eine tolle Route durch die Berge empfahl. Damit waren wir davon überzeugt, dass wir KL lebend und nicht im Sarg erreichen konnten. Wir waren so froh, dass wir auf diesen Motorradfahrer gehört haben, da diese Etappe eine der schönsten in Malaysia war. Und für alle, die sich für Südostasien interessieren, aber nicht so viel Zeit haben wie wir, das ist eure Route. Am besten mit dem Fahrrad oder Motorrad gefahren und dann tolle Landschaften, autofreie Landstraßen dank eines Erdrutsches, kleine Dörfer mit wunderbaren Holzhäusern, billiges und gutes Essen sowie freundliche Menschen genießen. Irgendwie fühlte sich diese Strecke an, als ob wir die letzten neun Monate nochmals im Schnelldurchlauf erleben und wir radelten den ganzen Tag mit einem Grinsen im Gesicht. Und das, obwohl wir unsere Räder manchmal schieben mussten – und einmal sogar zu zweit ein Fahrrad – obwohl wir mitten im Nirgendwo im strömenden Regen unter einem kleinen Regenschirm pausierten und obwohl wir bergauf und in glühender Hitze radelten.

Natural break

Pinkelpause

Quiet, shady and undulating roads

Ruhige, schattige und hügelige Straßen

The largest cemetery in Southeast Asia

Der größte chinesische Friedhof in Südostasien

Getting closer to KL

Wir nähern uns KL

First road blockage

Erste Straßensperrung

Land slide still cyclable

Erdrutsch, hier noch radelnderweise

Landslide still pushable alone

Erdrutsch, hier schon schiebenderweise

Past the landslide

Auf der anderen Seite des Erdrutsches

Freshwater reservoir

Trinkwasser-Stausee

Another rest

Pausieren

Pushing hard

Strampeln

More beautiful scenery

Und noch mehr schöne Landschaften

Nach 80km, von denen wir 70km auf fast unbefahrenen Straßen radelten, kamen wir am Stadtrand von KL bei Eric, unserem ersten Gastgeber an. Eric war ein super Reiseführer und hat uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten seiner Stadt gezeigt. Die meiste Zeit in KL haben wir jedoch mit Einkaufen verbracht, da wir noch verschiedene Dinge für Australien und Neuseeland brauchten. Am 6. November haben wir uns dann von Eric verabschiedet und sind zu Akmal gefahren, wo wir den Rest der Woche verbringen sollten. Die Fahrt dorthin glich mehr einem Albtraum als einer entspannten Radtour, da wir vor allem auf 6-spurigen Schnellstraßen fahren mussten. Oft gab es noch nicht einmal einen Seitenstreifen, was den Spaßfaktor nochmals sinken ließ. Aber auch dieses Mal meisterten wir die Strecke ohne von Motorrad-, Auto-, Bus- oder LKW-Fahrern umgefahren zu werden. Die letzten Tage bei Akmal haben wir dann damit verbracht, unsere Räder und Taschen klinisch rein zu putzen, da die Australier keinen ausländischen Dreck ins Land lassen, schon gar nicht von Radfahrern. Gut, dass Akmal einen Fahrradladen mit Werkstatt hat, in der wir trotz Mega-Saustall arbeiten konnten.

Sultan Abdul Samad Building

Sultan Abdul Samad Gebäude

Very clear sign-posting

Äußerst eindeutige Beschilderung

Part of KL's skyline

Skyline KL

Chinatown

Chinatown

Chinatown again

Und nochmals Chinatown

It's soon Christmas again

Es weihnachtet sehr

With our guide and host Eric

Mit unserem Reiseführer Eric

In front of the KL museum

Vor dem KL Museum

After the rain in the park

Im Park und nach dem Regen

The famous Petronas twin towers

Die berühmten Petronas Zwillingstürme

Johan convincing Fujifilm customer service to replace his broken camera - he thought it might be easier if he is crawling into the counter ;-)

Johan beim Versuch den Fujifilm Kundenservice davon zu überzeugen, dass seine kaputte Kamera ersetzt werden muss – er dachte, das klappt besser, wenn er in den Schalter reinkriecht!

Leaving our first host

Erster Abschied

Our room at our second host, we needed the tent against the mosquitos

Unser zweites Zuhause in KL, das Zelt schützt vor Moskitos

Johan dismantling the bikes

Johan demontiert die Räder

Big cat is watching you

Katzenvolk

Bye bye Akmal

Tschüs Akmal

Am 10. November war dann alles bestens verpackt in zwei Fahrradboxen, drei großen Reisetaschen und zwei Fahrradtaschen als Handgepäck. Wir sind ganz schön schwer geworden, 20kg je Fahrrad und 76kg sonstiges Gepäck. Zum Glück können wir einige Sachen in Melbourne lagern, wir müssen schließlich noch einige Berge bezwingen.

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