Glückwunsch zum 56. Merdeka Tag, Malaysia!

25. August – 1. September 2013 – Noch bevor wir auf Penang ankamen teilte Johan mir mit, dass er maximal zwei Nächte bleiben wolle, da er genug habe vom ständigen Pausieren und lieber weiterziehen wolle. Na ja, letztendlich wurden es acht Tage, warum, könnt ihr unten lesen.

George Town ist die größte Stadt auf der Insel und UNESCO Welterbe und dazu noch richtig schön. Das alte Zentrum ist ein Freilichtmuseum mit alten Ladenhäusern aus dem späten 19. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre. Diese Häuser sind in europäischen, chinesischen oder indischen Stilrichtungen gebaut. Die ganze Stadt ist ein Mix aus wunderschön restaurierten Häusern, alten Ruinen, modernen Hochhäusern, schrecklich restaurierten Häusern, Straßenkunst und leckerem Straßenessen. Absolut unmöglich, auch nur einen Teil davon an einem Tag zu besichtigen.

Architektur:

Urban George Town

Städtisches George Town

An old Chinese mansion

Alte chinesische Villa

A Chinese temple

Chinesischer Tempel

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The old clock tower

Alter Uhrenturm

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At the mosque

In einer Moschee

A famous street

Berühmte Campbellstraße

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Fahrradkunst und mehr:

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Arbeiten am Straßenrand:

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Straßenkunst:

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Menschen:

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Afternoon nap

MIttagsschläfchen

Burning paper at full moon for the deceased

Bei Vollmond wird Papier für die Toten verbrannt, um die bösen Geister zu vertreiben

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Am 29. August wollten dann tatsächlich zum ersten Mal abreisen, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten waren besichtigt und die Mägen mit leckerem Essen mehr als gefüllt. Als große Kaffeeliebhaber und wohl wissend, dass es in den kleineren Städten nirgends guten Kaffee gibt, konnten wir Georgetown nicht ohne den obligatorischen Cappuccino in unserer Lieblings-Kaffeebar verlassen. Da die Besitzer des Cafés ebenfalls passionierte Radler sind und wir uns natürlich übers Radeln unterhielten, empfahlen sie uns einen guten Fahrradladen auf der Insel. Nach einigem Überlegen beschlossen wir, dort hinzufahren. Dort angekommen, trafen wir eine weitere Entscheidung. Da die Speichen aus rostfreiem Stahl an beiden Rädern zu rosten begannen (!!) und infolge brachen, ließen wir alle Speichen an beiden Hinterrädern austauschen. Und während einer der Mechaniker sich um unsere Räder kümmerte, fuhr ein anderer mit uns zu einem weiteren Fahrradladen, der Radhosen verkaufte. Unsere Radhosen lösten sich so langsam in ihre Einzelteile auf und wir konnten selbst in Bangkok keine guten Hosen finden. Und für Frauen ist das noch schwieriger, da Frauen in diesem Teil der Welt nicht wirklich sportlich sind, geschweige denn Radhosen tragen. Umso größer war unsere Freude, als wir sahen, dass hier Skins verkauft werden, und zwar für Frauen und Männer. Eine teure, aber hervorragende Marke. Wir haben uns beide zwei Paar Hosen gekauft und konnten es kaum erwarten, sie einzuweihen.

Leaving with new spokes

Abreisefertig mit neuen Speichen

Gegen 15 Uhr waren dann unsere Räder fertig und weil das schon recht spät war, blieben wir noch einen Tag auf der Insel. Dieses Mal haben wir David angerufen, ein Gastgeber von Warm Showers, der ungefähr 15km entfernt auf der anderen Seite der Insel wohnte. Wir radelten dorthin und wurden von David mit einem großen Lächeln empfangen. Er ist hier eine Berühmtheit unter den Radfahrern und er wird von allen nur ’Cyclist Hunter’ (Radlerjäger) genannt, da er bereits mehr als 1,000 Radler und Rucksackreisende bei sich untergebracht hat! Absolut unglaublich. Und wir kennen sogar einige der Radfahrer, die schon bei ihm übernachtet haben. Die Welt ist klein. Er lebt mittlerweile in einem sehr kleinen und spartanischen Zimmer, das er gerne mit uns geteilt hat. Abends waren wir gemeisam mit dreien seiner Freunde essen, einer davon war ebenfalls ein Radfahrer aus Singapur und den Rest des Abends haben wir alle trinkend und lachend in seinem kleinen Zimmer verbracht.

Cycling to the other end of the island

Auf dem Weg zur anderen Seite der Insel

David (thanks John for the photo)

David

David and friends

David mit seinen Freunden

In front of David's room

Vor Davids Zimmer

Nach einem indischen Frühstück am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns und starteten unseren nächsten Versuch, die Insel zu verlassen. Allerdings nicht, ohne vorher noch einen Kaffee in unserer Lieblingsbar zu trinken. Leider fühlte sich Johan nicht so wohl, eine Erkältung war mal wieder im Anflug. Daher blieben wir noch, damit Johan sich ein bisschen ausruhen konnte. John aus Singapur erzählte uns am Abend zuvor vom Pedal Inn, in dem er unterkam. Eine neue Pension in der Nähe des Zentrums und in einem der alten renovierten Häuser. Dorthin wollten wir dieses Mal auch. Und das war eine gute Entscheidung, da wir nun John besser kennenlernen konnten, der sich in der Zwischenzeit um eine private Unterkunft für uns in Singapur gekümmert hatte. Immer wieder treffen wir die richtigen Leute, wohin wir auch gehen, wofür wir sehr dankbar sind. Vielen Dank John für deine Hilfe, wir freuen uns auf unser Wiedersehen in Singapur und all deine Fahrradfreunde zu treffen.

Final goodbye

Bye bye

Delicious cake and coffee

Lecker Fresschen

Wir blieben noch zwei weitere Tage, bis es Johan wieder besser ging. Die meiste Zeit haben wir im Hotel verbracht, haben die Merdeka-Feierlichkeiten am 31.8. verschlafen, den Tag, an dem Malaysia seine Unabhängigkeit von Großbritannien feiert.

Nice evening out

Ein schöner Abend unter neuen Freuden, John steht hinter Johan im exakt gelben T-Shirt

Herzlichen Glückwunsch zum Merdeka-Tag, Malaysia!

Geradelte Kilometer:
25. August – 1. September, Penang Island: 45km

Gesamtdistanz: 15.509km, davon 267km in Malaysia

One thought on “Glückwunsch zum 56. Merdeka Tag, Malaysia!

  1. Johan…did you hear that Mel Moore (nee Carpenter) is leaving FedEx. Her last day is 30 Sept. She is not going into another job but is going to take it easy for a while. If you want her personal details, please let me know..

    Glad you’re still having fun…I often read your blogs which is a great way to keep us updated…

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