Was für ein Wat!

Für alle Deutsch-Fans gibt es unseren Blog ab heute auch in Deutsch. Viel Spaß beim Lesen!

8. – 19. Juli 2013 – Wir sind über eine Woche in Ayutthaya geblieben, weil die Stadt so schön ist, weil uns unsere Unterkunft in einem hölzernen Haus so gut gefallen hat, weil es viel zu sehen gab, weil wir von hier aus einfach nach Bangkok fahren konnten, ohne in Bangkok zu übernachten, weil wir in unserer Pension super leckeres Essen bekommen haben und weil wir auf einem Markt unsere selbstgemachten Arm- und Halsbänder verkauft haben.

Aber lasst mich erst einmal mit Ayutthaya beginnen, Siams Hauptstadt von 1350 bis 1767 und früher eine der schillerndsten und dynamischsten Städte Asiens.  Es gab eine Zeit als 400 glitzernde Tempel stolz in Ayutthaya standen, von denen heute noch mehr als ein Dutzend renovierte Ruinen im Herzen der Stadt zu finden sind. Wat ist Thai oder Khmer für Tempel und Ayutthayas Tempelruinen sind wunderschön. Morgens sind wir oft von Palast zu Tempel zu Buddha geradelt, haben viele Fotos geschossen und die alte Architektur bewundert. An den Nachmittagen haben wir meist gearbeitet: entweder am Blog, für unser neues Elefantenprojekt oder wir haben Armbänder für den Markt geknüpft. Auf dem Markt hatten wir viel Spaß, es gab viele leckere Essensstände, wir haben uns prima mit den anderen Verkäufern unterhalten, wir haben natürlich alle Leckereien probiert und unsere Bändchen verkauft. Alles in allem für den Anfang ein erfolgreicher Tag!

Crossing the river next to our guesthouse in Ayutthaya

Fähre neben unserer Pension

xxx temple

Wat Phra Mahatat

Cycling in Ayutthaya

Fahrradfahren in Ayutthaya

At the xxx temple

Ein Raumschiff im Wat Ratburana

Poor elephants

Arme Elefanten

Wat Yai Chai Mongkhon

Wat Yai Chai Mongkhon

Ayutthaya's tuk-tuks are different from the classical Thai design thanks to their dome-shaped fronts

Ayutthaya’s Tuk Tuks unterscheiden sich vom klassischen Thai-Design durch die halbrunde Motorhaube

Beautiful bronze buddhas at buzzing Wat Phanang Chung where Johan's shoes got stolen!

Wunderschöne Bronze-Buddhas am geschäftigen Wat Phanang Chung wo Johans Schule gestohlen wurden!

Old Royal Palace

Alter Königlicher Palast

Crossing a river once more

Und noch eine Fähre

Meditating at Wat Chetharam

Meditation am Wat Chetharam

Reclining buddha with smelly feet at Wat Lokaya Sutha

Schlafender Buddha mit Käsefüßen im Wat Lokaya Sutha

Wat Chai Wattanaram

Wat Chai Wattanaram und noch ein Raumschiff kurz vor dem Abheben

A bedroom door in our guesthouse

Eine wunderschöne Zimmertür in unserer Pension

An einem Tag haben wir uns in den Zug nach Bangkok gesetzt, da wir einige Dinge für unsere neue Geschäftsidee einkaufen mussten und auch noch verschiedenes für unsere Räder benötigten. Neudeutsch nennt man das auch ‘Power-Shopping’, wir haben tatsächlich 12 Rollen Wachsband und mehrere Kilo Steinchen und Perlen gekauft. Damit wurde es dann höchste Zeit, auch mein Fahrrad mit Fronttaschen aufzurüsten, da mein Fahrrad sonst völlig  aus dem Gleichgewicht geraten wäre. Ich bin überzeugt, dass ich jetzt fast 10kg mehr auf dem Rad transportiere, ganz schön verrückt, um ehrlich zu sein. Johan hat sich bereits sein Geburtstagsgeschenk gekauft, eine neue Kamera. Da wir den Zug morgens um 6 Uhr genommen haben, hatten wir um 14 Uhr bereits alles eingekauft und konnten wieder nach Ayutthaya zurückfahren. Die Reise dauert ungefähr zwei Stunden, das hängt vom jeweiligen Verkehr in der Stadt ab und kostet nur 0.50 EUR einfach. Ziemlich billig, das können wir uns sogar leisten!

Arriving at Bangkok train station

Ankunft am Bahnhof in Bangkok

Chinatown

Chinatown

The king is everywhere
Der König ist überall

Our little exhibition at the guesthouse

Unsere kleine Ausstellung in der Pension

A food stall at the market

Einer der vielen Essensstände auf dem Markt

Our little spot at the market

Unser kleiner Stand neben dem schönen alten Bulli

Danach fuhr Johan noch zweimal nach Bangkok: das erste Mal, um noch mehr Wachsband zu kaufen (ja, wir schleppen jetzt 16 Rollen mit uns rum) und das zweite Mal weil wir noch mehr Perlen und Steinchen brauchten und Johan nochmals ins Fotogeschäft musste. Mittlerweile sind wir doch sehr ineffizient geworden, das wäre uns früher wohl eher nicht passiert, aber wir haben ja jetzt alle Zeit der Welt, da kommt es auf einen Tag mehr oder weniger nicht wirklich an.

Nach mehr als einer Woche in Ayutthaya wurde es dann aber doch Zeit, weiterzufahren, Rudi und Smokey wurden etwas ungeduldig und fühlten sich doch sehr vernachlässigt. Wir sind weiter in Richtung Südwesten geradelt, im großen Bogen um Bangkok. Vom ersten Tag gibt es nichts besonderes zu erzählen, außer dass wir beide einen Platten hatten, ich nachmittags um 17 Uhr und Johan am nächsten Morgen. Wir sind auf weiterhin flachen Straßen gefahren, manchmal mit mehr und manchmal mit weniger Verkehr und haben es genossen, wieder auf den Rädern zu sitzen. Nachdem Johan den Platten repariert hatte haben wir im ‘Little D(F)uck Inn’, einem Stundenhotel für einsame Trucker und Geschäftsreisende eingecheckt, und als wir ins Zimmer kamen, lief bereits der Porno! Diese Hotels haben uns leider bis Phetchaburi begleitet. Wir hätten wohl besser gezeltet, aber Johan hat einen Hautausschlag auf Brust, Rücken und Armen und möchte abends verständlicherweise anständig duschen und wenn möglich in einem klimatisierten Raum schlafen.

Beautiful colors

Herrlicher Himmel!

Another temple along the way

Und noch ein Tempel

Olli, the elephant is now cycling with us (Fanti, his best friend, is shyer and stays in the pannier during the day)

Olli der Elefant radelt nun mit uns. (Fanti, sein bester Freund, fährt in Johans Fahrradtasche mit, da er nicht so gerne nass oder dreckig wird ;-))

Johan fixing the bike in front of a temple
Reifenreparatur vor einem Tempel

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Our 'lovely' hotel room

‘Berauschendes’ Hotelzimmer in pink

Another tire to be fixed in front of our bed room

Und noch ein Platten…

Am folgenden Tag sind wir dann auf Straßen gefahren, die nicht auf unserer Karte eingezeichnet waren, da auf den Kartenstraßen viel zu viel Verkehr ist. Zum ersten Mal auf unserer Reise hätten wir gerne ein Navi mit dabei, da es hier in Thailand hunderte kleine Straßen gibt, aber manche nirgendwo hinführen. Deswegen schreibe ich jetzt abends immer eine Route über Google Karten raus in der Hoffnung, dass meine Beschreibung am nächsten Tag ausreichend ist. Meistens klappt es, aber oft eben auch nicht, aber dann passieren uns meist die besten Sachen. Wie zum Beispiel an diesem Nachmittag, wir hatten soeben unser Mittagessen beendet in einem Dorf, keine Ahnung welches, als uns zwei Oberst (Obersten oder Obersts, keine Ahnung wie hier der Plural geht) ansprachen. Sie haben uns doch tatsächlich gesucht, da sie informiert wurden, dass zwei Radfahrer im Dorf seinen. Beide waren begeisterte Radfahrer und nachdem wir ungefähr eine halbe Stunde gequatscht haben,  hat sich einer der Obersten (nochmals ? und keine Ahnung) auf sein Rad geschwungen und ist ca. 10km mit uns gefahren. Und da die Strecke bis zur nächsten Stadt auf den kleinen Sträßchen zu kompliziert sei, haben sie uns gleich einen Militärpolizisten auf dem Motorrad mitgeschickt, der auf den folgenden 20km für uns den Weg freigemacht hat, im wahrsten Sinne des Wortes. Von Anfang an ist das Motorrad immer entweder voraus oder hinterher gefahren, je nachdem, was sicherer war. Wir sind auch durch ein Militärgebiet gefahren und sobald wir angefahren kamen, standen alle stramm und haben salutiert!  Wir kamen uns wie die Prominenz persönlich vor. Später hat dieser Polizist sogar den kompletten Verkehr auf einer vielbefahrenen 4-spurigen Straße angehalten, nur damit wir ohne anzuhalten durchradeln konnten. Das war schon ziemlich cool!

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Ready for takeoff!

Startklar!

Safe cycling

Sicheres Radeln

Der dritte Tag auf unserem Weg nach Phetchaburi war der Schönste. Wir sind an einem Fluss auf kleinen Straßen entlanggeradelt, durch Dörfer und tropische Wälder, Kühe haben am Wegrand gegrast und bekloppte Hunde haben uns gejagt.  Ich glaube, ich habe die Hunde seit Rumänien nicht mehr erwähnt, aber diese Biester nerven hier ziemlich. Die meisten sind Angsthasen und sobald wir anhalten, rennen sie davon, aber wir erschrecken uns jedes Mal fast zu Tode, wenn eine Horde wild gewordener Hunde plötzlich aus dem Nichts angerannt kommt. Einer hat hier sogar in meine Fahrradtasche gebissen. Johan hat sich mittlerweile eine kleine Schleuder gekauft und kann es kaum erwarten, sie bei der nächsten Hundeattacke einzusetzen. Die meisten dieser Hunde sind übrigens keine Streuner, sondern haben Besitzer, die ihre Hunde nicht erziehen. Sie rufen sie auch in den seltensten Fällen zurück, wenn sie losrasen, im Gegenteil, meistens lachen sie darüber, schließlich sind wir ja im Land des Lächelns. Liebe Thailänder, das ist nicht wirklich lustig!

Along the river

Entlang des Flusses

Lunch break

Mittagspause

Preparing the land for the rain

Das Land wir abgebrannt bevor der große Regen kommt

Am frühen Nachmittag fing es dann stark an zu regnen und wir haben an einer Gärtnerei angehalten. Mittlerweile waren wir an der Schnellstraße 4 mit sehr viel Verkehr und mussten diese überqueren. Da es sich hier um eine 6-spurige Autobahn handelt, war das nicht so ganz einfach und alle, die wir fragten meinten nur, wir sollten entgegen des Verkehrs auf dem Seitenstreifen radeln, in ein Paar Kilometern könnten wir dann die Straße überqueren. Aber nicht mit uns, vor allem nicht im Regen, so haben wir uns einen Weg durch Reisfelder, auf Matsch- und Steinwegen gesucht und mussten am Ende nur ca. 500m gegen den Verkehr radeln, um die Fußgänger- und Zweiradbrücke zu erreichen. Zum Glück! Aufgrund des Regens haben wir es an diesem Tag nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit bis nach Phetchaburi geschafft, haben in einem deprimierenden Hotel eingecheckt und sind das letzte schöne Stück durch Reisfelder und an Seen vorbei am nächsten Morgen geradelt.  Gegen 10.30 Uhr sind wir zufällig an einer kleinen Frühstückspension vorbeigefahren und wurden prompt und freundlich von den Schwestern Nisa und Nit begrüßt, die uns direkt mit Kaffee und süßen Leckereien verwöhnt haben. Nisa hat sich selbst vorgestellt als ‘Nisa, wie Nissan bloß ohne N, da ich ja kein Auto bin’.  Obwohl die Pension komplett ausgebucht war, durften wir bleiben. Zunächst bekamen wir einen Zeltplatz im Garten und am Ende durften wir dann in ihrem Haus im Eingangsbereich auf unseren Matratzen und vor einem Ventilator schlafen. Die beiden sind absolut spitze und tun alles für den Komfort ihrer Gäste und wenn ihr jemals nach Phetchaburi kommt, bleibt im 2N Guesthouse, es lohnt sich!

Heavy monsoon rain

Starker Monsunregen

After the rain

Nach dem Regen

Between the lakes
Zwischen den Seen

Geradelte Strecken:

8. – 15. Juli, Ayutthaya Besichtigungen und Einkaufen, 79km

16. Juli, Ayutthaya – Song Phi Nong, 84km

17. Juli, Song Phi Nong – Ban Pong, 74km

18. Juli, Ban Pong – Ban Khem, 86km

19. Juli, Ban Khem – Phetchaburi, 43km

Gesamte geradelte Strecke: 14.264 km, davon 1.677 km in Thailand

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What a wat!

8 – 19 July, 2013 – We stayed more than a week in Ayutthaya, because it is a very nice city, because we enjoyed the beauty of our wooden guesthouse, because there was a lot to see, because it was a good place to go to Bangkok without staying in Bangkok, because we had delicious food at our guesthouse and because we went to a handicraft market to sell our self-made bracelets and necklaces.

But let me first tell you a bit more about Ayutthaya, Siam’s capital between 1350 and 1767 and once one of the most dazzling and dynamic cities in Asia. At one time, 400 glittering temples stood proudly in Ayutthaya of which today more than a dozen restored ruins can be found within the heart of the city. Wat is the Thai and Khmer word for temple and Ayutthaya’s wat ruins are stunningly beautiful. Many mornings we spent cycling from palace to wat to Buddha, taking photos and admiring the architecture. The afternoons we mostly spent working: either on the blog, on our new charity or on producing bracelets as we decided to sell on a handicraft market. The market was great fun as there were many fantastic food stalls as well and we just enjoyed chatting to other sellers, tasting the delicious dishes and of course selling our bracelets. All in all a great success!

Crossing the river next to our guesthouse in Ayutthaya

Crossing the river next to our guesthouse in Ayutthaya

xxx temple

At Wat Phra Mahatat

Cycling in Ayutthaya

Cycling in Ayutthaya

At the xxx temple

Space shuttle at Wat Ratburana

Poor elephants

Poor elephants

Wat Yai Chai Mongkhon

Wat Yai Chai Mongkhon

Ayutthaya's tuk-tuks are different from the classical Thai design thanks to their dome-shaped fronts

Ayutthaya’s tuk-tuks are different from the classical Thai design thanks to their dome-shaped fronts

Beautiful bronze buddhas at buzzing Wat Phanang Chung where Johan's shoes got stolen!

Beautiful bronze buddhas at buzzing Wat Phanang Chung where Johan’s shoes got stolen!

Old Royal Palace

Old Royal Palace

Crossing a river once more

Crossing a river once more

Meditating at Wat Chetharam

Meditating at Wat Chetharam

Reclining buddha with smelly feet at Wat Lokaya Sutha

Reclining buddha with smelly feet at Wat Lokaya Sutha

Wat Chai Wattanaram

Wat Chai Wattanaram with another space shuttle ready to take off

A bedroom door in our guesthouse

A beautiful bedroom door in our guesthouse

One day we took the train to Bangkok as we needed to do some shopping for our new business and get some more gear for our tour. We went quite crazy as we bought 12 rolls of waxcord and kilos of stones and beads. In fact we bought so much that it was necessary for me to buy two front panniers to not get completely out of balance with all the weight at the back of my bike. I think I am carrying almost ten more kilograms on my bike now, actually quite crazy.  Johan bought himself his birthday present – a new camera. As we took a 6am train we were done with power shopping by 2pm and took a train back to quiet Ayutthaya. The journey takes about two hours and only costs 0.50EUR per trip, quite affordable, even for us.

Arriving at Bangkok train station

Arriving at Bangkok train station

Chinatown

Chinatown

The king is everywhere
The king is everywhere

Our little exhibition at the guesthouse

Our little exhibition at the guesthouse

A food stall at the market

A food stall at the market

Our little spot at the market

Our little spot at the market next to a beautiful German ‘Bulli’

Later that week Johan went two more times to Bangkok: the first time because he wanted to buy more waxcord (yes, we now carry 16 rolls!) and the second time because we needed more beads and Johan needed to go back to the photo shop. As you can see we’ve become quite inefficient, but as we have the time, who really cares.

After more than a week in Ayutthaya it was time to move on again, Rudi and Smokey became quite restless in the meantime. We continued our journey southwest, giving Bangkok a wide berth. Other than two flat tires, one on my bike at 5pm and one the other morning on Johan’s bike not much happened that day. We cycled on flat roads, sometimes with loads of traffic, sometimes without any traffic and enjoyed cycling again. In the evening, after Johan had fixed my tire, we checked into ‘Little D(F)uck Inn’, a hotel for lonely truckers or business men. When we entered the room, the running TV showed a porn! This type of hotel would accompany us for the coming days and until we reached Phetchaburi, where we thankfully stayed at the loveliest place ever. You might ask yourself why we are not camping instead, but Johan has developed a skin irritation on his chest, back and arms and needs a proper shower and air-conditioned room to get some relief.

Beautiful colors

Beautiful sky

Another temple along the way

Another temple along the way

Olli, the elephant is now cycling with us (Fanti, his best friend, is shyer and stays in the pannier during the day)

Olli, the elephant, is now cycling with us (Fanti, his best friend, usually rides in Johan’s panniers as he doesn’t want to get wet or dirty ;-))

Johan fixing the bike in front of a temple
Johan fixing the bike in front of a temple

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Our 'lovely' hotel room

Our ‘lovely’ hotel room

Another tire to be fixed in front of our bed room

Another flat tire

The next day we continued cycling on roads that are not on our map, as those that are on our map are traffic-heavy. For the first time during this trip we wished we had GPS with us as there are millions of small roads, but some of them with dead ends. So I am usually checking Google Maps in the evening, writing down the road and we hope to find where to go by my descriptions. Most of the times it works, but often it doesn’t, but then the best things happen. That afternoon – we had just finished lunch – two airforce colonels approached us and told us they’ve been looking for us as they heard about two cyclists in the village. They were both keen cyclists and after chatting with them for about 30 minutes one of the colonels decided to cycle with us for about 10km and to send a military police officer on a motorbike with us for the next 20km to make sure we could continue cycling on small roads without getting lost. As soon as we left the motorbike would either bike in front on us or behind, whatever was safer. We cycled through a military area where everybody would look alive and salute when we passed. We felt like real celebrities as later on the roads the motorbike would just stop traffic to make sure we could pass without stopping. He even stopped four-lane highway traffic, seriously. And very cool!

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Ready for takeoff!

Ready for takeoff!

Safe cycling

Safe cycling

The third day on our way to Phetchaburi was the most scenic part of this journey. We cycled along a river on small roads, through villages and forests, with cows grazing next to the road and a few idiotic dogs chasing us. I think I haven’t mentioned the dogs since Romania, but they are very annoying here in Thailand as well. While they are all cowards – as soon as we stop they run away – they are petrifying; as they always come out of nowhere, mostly in flocks of four or five and always unexpectedly. One even bit in my back panniers. Johan bought himself a slingshot by now and is very keen on getting to use it on one of these dogs. Most of these dogs aren’t by the way stray dogs, they belong to owners who never train them. They also would never call the back, mostly they are laughing – remember the land of the smile!? – when they are chasing us. Thais, that’s no fun at all!

Along the river

Along the river

Lunch break

Lunch break

Preparing the land for the rain

Preparing the land for the rain

In the early afternoon we got heavy rain and stopped at a nursery. We were now at the busy six-lane highway 4 and needed to cross it. Everybody would tell us to just cycle on the shoulder against the traffic, but we weren’t really keen on doing that in the rain and given the heavy traffic. We tried to find another way through the fields and partially succeeded, we only had to ride about 500m against the traffic as there was a bridge for bikes and pedestrians. What a relief. Due to the rain we didn’t manage to get to Phetchaburi before dusk and instead checked into another depressing hotel to ride the last bit the next morning on another scenic route, this time along rice paddies and many lakes. We arrived early at 10:30h and by chance found a wonderful guesthouse, where we were welcomed by the sisters Nisa and Nit who first served us coffee and sweet delicacies. Nisa introduced herself by saying ‘I am Nisa, like Nissan, but I am not a car.’ Despite being fully booked, we could stay there: we first asked if we could camp on their lawn and ended up sleeping in their house on our mattresses in front of a fan. These two sisters do an amazing job for their guests and if you ever plan to go to Phetchaburi, stay at the 2N Guesthouse, highly recommended!

Heavy monsoon rain

Heavy monsoon rain

After the rain

After the rain

Between the lakes
Between the lakes

Distances cycled:

8 – 15 July, Ayutthaya sightseeing and shopping, 79km

16 July, Ayutthaya – Song Phi Nong, 84km

17 July, Song Phi Nong – Ban Pong, 74km

18 July, Ban Pong – Ban Khem, 86km

19 July, Ban Khem – Phetchaburi, 43km

Funky monkeys

1 – 7 July, 2013 – After a few hundred kilometers of cycling in the lowlands of northeast Thailand we were back in the mountains. Not the real big ones but high and steep enough to make us sweat and pant, especially because the climb started after 100km against the wind. We were on our way to Khao Yai National Park and took for the first time roads that were not on our map. The previous evening I looked up a route on Google maps as we wanted to avoid the oh so busy highways. And surprisingly it went really well. Once again thanks to great signposts even on the smallest back roads but also thanks to many helpful people on the way. We didn’t get lost a single time.

As I wrote above, after a strenuous day and about 100km cycling we started to climb hoping for a place to stay. We stopped at the first guesthouse. They wanted to charge almost 50 EUR for the night so we decided to continue pedalling. The second place we found was much cheaper, still not what we are used to pay but we were too tired to continue and as it was already almost 6pm we wanted to stop before it was getting dark as we were once again cycling on a four-line highway. The hotel was great, a stylish room with huge windows overlooking the jungle. We felt a bit like fish in an aquarium but didn’t really mind as the view was fantastic. Service and cleanliness weren’t as fantastic but we were glad we had found a place to eat, wash and sleep.

A bedroom with a view

A (for us) fancy bedroom with a view

We slept in the next morning (until 7am ;-)) and continued our journey to the park late which is never a good choice in this hot and humid season as the temperature was already in the lower 30’s. After a tough day, the heat and Johan not feeling too well we decided to have a long lunch break at a holiday resort. As such a nice idea especially if there are nice lounge chairs, WiFi and food. However the service was really bad, food portions extremely small and extremely expensive and staff more interested in their computer games than us. By 3pm we continued a bit and checked into a homestay an hour later.

Long live the king!

Long live the king!

By now we were about 60km before the national park and cycled through undulating valleys that resembled more the Tuscany in Italy than Thailand. The moment I thought this I saw the sign ‘Tuscany valley’. Surprise, surprise. Along the road were hundreds of luxury hotels and resorts and more signs for new resorts to be built in the future. Absolutely amazing. Before lunch we arrived at the park entrance and decided to look for a guesthouse outside the park to organise our visit to the park.

We almost forgot we're in Thailand...

We almost forgot we’re in Thailand…

and had to ask ourselves if we were dreaming...

and had to ask ourselves if we were dreaming…

...but it's set in stone, Tuscany exists in Thailand.

…but it’s set in stone, Tuscany exists in Thailand.

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Hotels were either expensive or run down so we decided to camp in the garden of one little hotel as they had camping facilities anyway. And we still paid as much as we usually pay for a guesthouse room. One downside of camping at people’s houses or at a hotel is that most of them have cats and cats like to play, especially with our tent. Which as such in fun to look at, but the holes in our tent aren’t fun, I can tell you. We can hardly get them off the tent and as soon as they are thrown onto the lawn, they are back again: on the tent, under the tent, in the tent, hanging on one of the pole cords and having their fun of a lifetime!

Almost there, posing in front of almost real elephants

Almost at Khao Yai National Park, posing in front of almost real elephants

Arrived!

Arrived!

We hardly managed to unpack!!!

We hardly managed to unpack!!!

The cat is lurking in the background...

The cat is lurking in the background…

The following day we spent finding a tour organizer to visit the park as we wanted to see as many wild animals as possible. Khao Yai is Thailand’s oldest and most visited national park, covering an area of more than 2,000 square kilometers. It was named a UNESCO world heritage site in 2005 as it incorporates one of the largest still intact monsoon forests in mainland Asia. 200 wild elephants live there as well and we were hoping to see a few of them.

We had a great day in the park with a very knowledgable guide, trekked through thick jungle and grassland, saw many wild species, but no elephants. Johan attracted a leech between his toes exactly the moment he took off his anti-leech socks. Thankfully the land-leeches are much smaller and less disgusting than the water-leeches, but still, everybody was scared of getting one as well.

Getting dressed for the jungle - anti-leech-socks!

Getting dressed for the jungle – anti-leech-socks!

First viewpoint in the park

First viewpoint in the park. And no, Johan hasn’t become fully German with his white socks in sandals 😉

The first snake

The first snake

A centipede, before...

A centipede, before…

...and after disguise.

…and after disguise.

A huge spider

A huge golden orb weaver spider, that can eat birds

A poisonous caterpillar

A poisonous caterpillar

Our guide

Our guide

Scary scorpion for spunky Johan

Scary scorpion for spunky Johan

A huge centipede, there are even bigger ones we were told.

A huge centipede, there are even bigger ones we were told.

A strangling tree

A strangling tree

White-handed gibbons

White-handed gibbons

At the waterfall where 'The Beach' with Leonardi di Caprio was shot and Johan acquainted himself with a leech

At the waterfall where ‘The Beach’ with Leonardi di Caprio was shot and Johan acquainted himself with a leech

A walk in the park...

A walk in the park…

...and a step in the field.

…and a step in the field.

Rain outfit - Johan thinks he looks like a surgeon :-)

Rain outfit – Johan thinks he looks like a surgeon 🙂

A threatening macaque after he saw us, didn't know that we look that freaky.

A threatening pig-tale macaque after he saw us, didn’t know that we look that freaky.

A beautiful green viper sleeping on a branch - deadly within 24 hours if not treated!

A beautiful big-eye pit viper sleeping on a branch – deadly within 24 hours if not treated!

The highest waterfall in the park

The highest waterfall in the park

A huge lizard

A water monitor

As the park day started early and ended late we decided to stay another day at the guesthouse to catch-up on other stuff.

Our next destination was Ayutthaya, the ancient capital of Siam, as Thailand was called until the 17th century. Another UNESCO world heritage site with many old temple ruins and a lot of other sites to visit. Getting there was easy despite a distance of almost 130km as we would descent all morning and cycle on flat roads all afternoon. We checked into a beautiful 100-year-old wooden guesthouse, had a delicious Thai dinner and slept early. Despite the ‘easy’ ride, we felt the many kilometers and were really tired.

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Distances cycled:

1 July, Pa Kham – Wang Nam Khiao, 119km
2 July, Wang Nam Khiao – Lam Phra Phloeng, 37km
3 July, Lam Phra Phloeng – Khao Yai, 64km
4 July, Khao Yai – Pak Chong, 16km
5/6 July – rest days
7 July, Pak Chong – Ayutthaya, 127km

Total distance cycled: 13,890km of which 1,304km in Thailand

Cycling Laos, Luang Prabang to Vientiane

Please click the below link to get a detailed cycling description for the route Luang Prabang to Vientiane.

Laos FINAL